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Kabel und LTE kombiniert: Vodafone zeigt Hybrid-Technik

München, | 09:47 Uhr | twi

Auf der Cebit hat Vodafone eine Hybridtechnik vorgestellt, die Bandbreiten auf dem Kabelnetz und LTE-Mobilfunknetz bündelt. Auf dem Messegelände demonstrierte das Unternehmen auf diese Weise Download-Geschwindigkeiten über einem Gigabit pro Sekunde. Bis zur Marktreife dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen.

Vodafone Logo Auf der Cebit demonstriert Vodafone eine Hybridlösung, die künftig auch Kunden angeboten werden soll.
Für den Hybrid-Prototypen auf der Cebit nutzt Vodafone eine Fritzbox mit Kabelmodem und einen LTE-Router von Netgear, so berichtete Teltarif. Gebündelt werden die beiden Zugänge derzeit von einer Software, die auf einem PC läuft.

Später soll alles über ein einziges Gerät laufen, die Ausschreibung dafür läuft bereits. Wer den Hybridrouter für Vodafone bauen wird, ist noch nicht bekannt – in Frage kommen unter anderem der Fritzbox-Hersteller AVM, Viprinet oder Huawei. Letzterer stellt bereits seit 2014 Hybrid-Router für die Hybrid-Tarife der Telekom her. Diese bündelt in ihren Magenta-Eins-Hybrid-Angeboten die DSL-Bandbreite mit LTE-Bandbreite.

Damit bei den Kunden später auch mal Download-Raten von einem GBit/s möglich sind, ist eine gute Netzinfrastruktur notwendig, die auch hohe Datenraten bietet. Ebenfalls auf der Cebit hat Vodafone bereits neue Kabel-Tarife mit bis zu 400 MBit/s angekündigt, noch schneller soll es dann bis Jahresende werden.
 

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