Zahnzusatzversicherung Lexikon
In der Zahnmedizin als Zahnfüllungsmaterial (Plombe) verwendete Legierung aus Quecksilber und anderen Metallen, wie etwa Silber, Kupfer, Indium, Zinn oder Zink. Obwohl bislang umstritten ist ob Amalgam gesundheitsgefährdend ist, wird das Material in großem Umfang als Zahnfüllung eingesetzt.
Das Bonusheft benötigt der Versicherte als Nachweis für regelmäßige Zahnprophylaxe und den daraus resultierenden Anspruch auf erhöhte Zuschüsse zum Zahnersatz. Eingeführt wurde das Bonusheft 1989 im Zuge einer Gesundheitsreform.
Unter einer Brücke versteht man einen künstlichen Zahnersatz, der zwischen zwei Zähnen befestigt wird, um eine Zahnlücke zu überbrücken.
Fissuren nennt man die Rillen und Vertiefungen auf den Kauflächen der Backenzähne. Da Fissuren häufig der Ausgangspunkt für Karies sind, wurde ein Verfahren entwickelt, bei dem diese mit einer Art Kunststoff versiegelt werden. In der modernen Zahnmedizin ist dies eine sehr effektive Maßnahme zur Prophylaxe. Bei erwachsenen Patienten kommt die Gesetzliche Krankenversicherung jedoch nicht mehr für diese Vorsorge auf.
Ein Implantat ist ein meist aus Titan gefertigter, direkt im Kieferknochen verankerter Träger von Zahnersatz. Der Vorteil ist, dass ein Implantat am ehesten das Gefühl eines echten Zahnes vermittelt. Da das Verfahren jedoch relativ aufwändig ist, sind Kosten von rund 3.000 Euro pro Implantat keine Seltenheit.
Eine Einlagefüllung (engl.: Inlay) aus Gold oder Keramik, die im Zahnlabor hergestellt und in den Zahn eingesetzt wird um Kariesfolgen zu beheben. Der Vorteil gegenüber „normalen“ Zahnplomben ist die deutlich längere Haltbarkeit von oft mehr als 20 Jahren.
Als Zahnkrone bezeichnet man den sichtbaren Teil eines Zahnes. Ist der Zahn beschädigt, kann eine künstliche Zahnkrone angebracht werden - dies stellt jedoch eine Zahnersatzleistung dar. Die Krone kann beispielsweise auf vorhandenen Zahnstümpfen oder Implantatstiften dauerhaft befestigt werden.
Parodontose bezeichnet einen sehr seltenen Gewebeschwund des Zahnbetts. Meist wird mit dem Begriff fälschlich eine Parodontitis bezeichnet, eine Entzündung am Zahnfleisch, die im schlimmsten Fall zum Knochenabbau am Kiefer und zum Verlust von Zähnen führen kann.
Die Wurzelbehandlung (eigentlich Wurzelkanalbehandlung) ist ein medizinischer Eingriff an einem bereits abgestorben Zahnnerv, welcher das Ziel verfolgt, Keime aus dem Wurzelkanalsystem zu entfernen und den natürlichen Zahn möglichst lange zu erhalten.
Als Zahnersatz wird der Ersatz natürlicher Zähne durch Brücken, Kronen, Implantate oder (herausnehmbare) Zahnprothesen bezeichnet.