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Der Bruttobeitrag ist die Grundkalkulation für den Versicherungsmathematiker. Dadurch, dass deutlich weniger Kunden während der Vertragslaufzeit sterben als mit dem Bruttobeitrag kalkuliert, ergeben sich Überschüsse, die den Brutto- auf den Nettobeitrag (=Ihr Zahlbeitrag) reduzieren.
Wenn Sie in Ihrer Freizeit ein riskantes Hobby wie z.B. Motorradfahren oder Fallschirmspringen betreiben, werden Risikozuschläge fällig. Dies gilt besonders bei den Direktversicherern. Bis zu 50% höhere Beiträge bezahlen auch Personen, die Raucher sind oder Übergewicht haben. Auch wenn der Kunde z.B. unter Bluthochdruck, Diabetes oder anderen chronischen Erkrankungen leidet, für die er ggf. Medikamente einnehmen muss, werden von dem Versicherer regelmäßig Risikozuschläge erhoben. In manchen Fällen könnte auch eine Ablehnung durch den Versicherer erfolgen.
Ob Sie mit einer Partner-Risikolebensversicherung kostengünstiger fahren als mit zwei Einzelverträgen, lässt sich nicht pauschal beantworten. So kann z.B. ein Nichtraucher-Paar mit zwei Einzelpolicen besser beraten sein als mit einer verbundenen Risikolebensversicherung. Tipp: Grundsätzlich immer beide Varianten prüfen!
Zur Absicherung von Familie und Partner sollte die Versicherungssumme das 3- bis 5-Fache des Brutto-Jahreseinkommens des Versicherten betragen. So reicht z.B. eine Versicherungssumme von 150.000 Euro bei einem Zins von 5,5% und einer Laufzeit von 20 Jahren für eine Monatsrente von ca. 1.020 Euro. Zur Absicherung eines Immobilienkaufs und einer Hypothek kann die Summe an die im Laufe der Zeit geringer werdende Verpflichtung exakt angepasst werden.