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Der Bruttobeitrag dient den Versicherungsmathematikern als Grundkalkulation. Dadurch, dass derzeit nur jeder vierte Arbeitnehmer in seinem Berufsleben berufsunfähig wird, ergeben sich Überschüsse, die den Brutto- auf den Nettobeitrag (= Ihr Zahlbeitrag) reduzieren. Sollte sich die Statistik positiv oder negativ verändern, führt das auf Dauer in der Regel zu einer Reduktion oder Erhöhung des Nettobeitrages.
Als Arbeitnehmer sollte die monatliche BU-Rente ca. 70-75 % vom Nettoeinkommen betragen. Alternativ sollte man - falls die monatliche Belastung zu hoch wird - zumindest die monatlichen Fixkosten abdecken.
Die Versicherungsgesellschaften reagieren auf chronische Erkrankungen des Kunden wie z.B. Bluthochdruck, Rückenbeschwerden oder Übergewicht mit Risikoausschlüssen oder Risikozuschlägen auf die Prämie. Unter Umständen könnte auch die Ablehnung des Versicherungsantrags erfolgen.
Empfohlen wird die Versicherungsdauer der Berufsunfähigkeitsrente mindestens bis Endalter 60. Sicherer wäre eine Absicherung bis zum wirklichen Renteneintritt, also Endalter 65 oder 67.