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Wichtige Fragen in Kürze

  • Was bedeuten Brutto- und Nettobeitrag?

    Was bedeuten Brutto- und Nettobeitrag?

    Der Bruttobeitrag ist die Grundkalkulation für den Versicherungsmathematiker. Dadurch, dass deutlich weniger Kunden während der Vertragslaufzeit sterben als mit dem Bruttobeitrag kalkuliert, ergeben sich Überschüsse, die den Brutto- auf den Nettobeitrag (=Ihr Zahlbeitrag) reduzieren.

  • In welchen Fällen muss ich mit einem Risikozuschlag rechnen?

    In welchen Fällen muss ich mit einem Risikozuschlag rechnen?

    Wenn Sie in Ihrer Freizeit ein riskantes Hobby wie z.B. Motorradfahren oder Fallschirmspringen betreiben, werden Risikozuschläge fällig. Dies gilt besonders bei den Direktversicherern. Bis zu 50% höhere Beiträge bezahlen auch Personen, die Raucher sind oder Übergewicht haben. Auch wenn der Kunde z.B. unter Bluthochdruck, Diabetes oder anderen chronischen Erkrankungen leidet, für die er ggf. Medikamente einnehmen muss, werden von dem Versicherer regelmäßig Risikozuschläge erhoben. In manchen Fällen könnte auch eine Ablehnung durch den Versicherer erfolgen.

  • Sollte man als Ehepaar eine gemeinsame Police haben?

    Sollte man als Ehepaar eine gemeinsame Police haben?

    Ob Sie mit einer Partner-Risikolebensversicherung kostengünstiger fahren als mit zwei Einzelverträgen, lässt sich nicht pauschal beantworten. So kann z.B. ein Nichtraucher-Paar mit zwei Einzelpolicen besser beraten sein als mit einer verbundenen Risikolebensversicherung. Tipp: Grundsätzlich immer beide Varianten prüfen!

  • Wie hoch sollte die Absicherung sein?

    Wie hoch sollte die Absicherung sein?

    Zur Absicherung von Familie und Partner sollte die Versicherungssumme das 3- bis 5-Fache des Brutto-Jahreseinkommens des Versicherten betragen. So reicht z.B. eine Versicherungssumme von 150.000 Euro bei einem Zins von 5,5% und einer Laufzeit von 20 Jahren für eine Monatsrente von ca. 1.020 Euro. Zur Absicherung eines Immobilienkaufs und einer Hypothek kann die Summe an die im Laufe der Zeit geringer werdende Verpflichtung exakt angepasst werden.

Tipp

Ontos Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung Lexikon

A | B | D | E | F | G | H | I | K | L | M | N | P | R | S | T | U | V | W | Z

Was ist eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme? Was versteht man unter der Beitragsbemessung? Gerade die Versicherungsbranche verwendet oft schwierige Begriffe, die zum Teil nicht selbsterklärend sind. Im CHECK24 Lexikon zur Risikolebensversicherung finden Sie die Erklärung zu vielen Begrifflichkeiten und Termini - jederzeit und kostenlos. Informieren Sie sich gleich jetzt zur Risikolebensversicherung!

Buchstabe A

Annuitätendarlehen
Eine Risikolebensversicherung kann auch zur Absicherung eines Annuitätendarlehens verwendet werden. Bei manchen Kreditgebern ist sie sogar Pflicht und wird dann als Darlehens- oder Restschuldversicherung bezeichnet.
Ausscheideordnung
Eine Ausscheideordnung ist eine wichtige Berechnungsgrundlage für Kranken- und Lebensversicherungen. Eine Sterbetafel ist eine Ausscheideordnung und wird bei Risikolebensversicherungen benutzt.
Ausschlüsse
Auch bei der Risikolebensversicherung gibt es Ausschlüsse. In ausgeschlossenen Fällen erbringt die Assekuranz keine Versicherungsleistung.

Buchstabe B

Beitragsberechnung
Der Beitrag einer Risikolebensversicherung hängt von Versicherungsfaktoren, Sterbewahrscheinlichkeiten und individuellen Persönlichkeitsmerkmalen ab.
Beitragsfreistellung
Einige Risikolebens-Versicherer bieten die Möglichkeit der Beitragsfreistellung an. Ob diese Option besteht, kann den Vertragsbedingungen entnommen werden. Es gibt aber auch eine weitere Option.
Beitragsverrechnung
Auch wenn eine Risikolebensversicherung nicht zur Altersvorsorge, wie beispielsweise eine Kapitallebensversicherung, dient, kann es zu Überschüssen kommen.
Beitragszahler
Die Beiträge einer Risikolebensversicherung werden von einer Person bezahlt. Bezugsberechtigte und versicherte Personen können jedoch mehrere sein.
Beiträge
Die Beitragshöhe wird bestimmt durch Versicherungsfaktoren, Todesfallwahrscheinlichkeiten, individuellen Merkmalen und dem Gesundheitszustand der versicherten Person.
Bezugsrecht
Wer über das Bezugsrecht bei einer Versicherung verfügt, gilt im Versicherungsfall als Begünstigter.
Bruttobeitrag
Der Bruttobeitrag, auch Tarifbeitrag genannt, ist der Beitrag, den ein Versicherungsnehmer einer Risikolebensversicherung maximal zu zahlen hat. Er minimiert sich durch Überschüsse und Einsparungen.

Buchstabe D

Darlehenssicherung
Eine Risikolebensversicherung kann unter anderem auch als Darlehens- bzw. Restschuldversicherung eingesetzt werden. Das heißt, sie dient z.B. zur Absicherung von Tilgungsraten eines Annuitätendarlehens.

Buchstabe E

Erlebensfallversicherung
Im Bereich Lebensversicherungen gibt es die Erlebensfallversicherung und die Todesfallversicherung. Welche Versicherungsform vorliegt, ist davon abhängig, wie der Versicherungsfall bestimmt ist.

Buchstabe F

Fallende Versicherungssumme
Risikolebensversicherungen gibt es mit gleichbleibender oder fallender Versicherungssumme. Die Art der Versicherungssumme hängt vom Ziel des Versicherungsabschlusses ab.
Formen der RLV
Risikolebensversicherungen werden im Grunde in verschiedensten Formen angeboten. Abhängig von den versicherten Personen und der Form der Versicherungssumme wird die Versicherung meist als klassische (konstante Versicherungssumme), fallende (abnehmende Versicherungssumme) oder verbundene RLV bezeichnet.

Buchstabe G

Gesundheitsprüfung
Seit dem 17.März 2010 dürfen echte Risikolebensversicherungen nicht mehr ohne Gesundheitsprüfung angeboten werden.
Gleichbleibende Versicherungssumme
Risikolebensversicherungen können mit einer fallenden oder einer gleichbleibenden Versicherungssumme abgeschlossen werden.

Buchstabe H

Hinterbliebenenversicherung
Die Risikolebensversicherung wird manchmal auch als Todesfall- oder Hinterbliebenenversicherung bezeichnet. Sie ist ein reiner Todesfallschutz.
Hybridprodukte
Die Versicherungswirtschaft bezeichnet Mischformen von Versicherungen auch als Hybridprodukte.
Höhe der Versicherungssumme
Damit eine Risikolebensversicherung als Hinterbliebenenschutz effektiv funktioniert, muss die Höhe der Versicherungssumme ausreichend hoch bestimmt sein.

Buchstabe I

Invalidenversicherung
Die Invalidenversicherung ist im Prinzip eine andere Bezeichnung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt bei Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit.

Buchstabe K

Kapitalbildende Lebensversicherung
Eine kapitalbildende Lebensversicherung ist ein anderer Begriff für Kapitallebensversicherung.
Kapitallebensversicherung
Die Kapitallebensversicherung kombiniert meistens Kapitalbildung und Todesfallschutz. Wer jedoch nur einen Todesfallschutz benötigt, der sollte eine günstige Risikolebensversicherung abschließen.
Klassische Risikolebensversicherung
Neben der klassischen Risikolebensversicherung gibt es die fallende und die verbundene Risikolebensversicherung.
Kostenanteil
Der Tarifbeitrag einer Risikolebensversicherung setzt sich aus einem Kostenanteil und einem Risikoanteil zusammen.

Buchstabe L

Lebensversicherung
Eine Lebensversicherung ist eine Individual- bzw. Personenversicherung. Die bekanntesten sind private Renten-, Kapital- und Risikolebensversicherung.
Leistungsfall
Leistungsfall ist ein anderes Wort für Versicherungsfall. Bei einer Risikolebensversicherung tritt der Leistungsfall bei Tod des Versicherten ein.

Buchstabe M

Mindesteinzahlung
Bei manchen Versicherungen muss vom Versicherungsnehmer eine Mindesteinzahlung erbracht werden, um Versicherungsleistungen zu erhalten. Bei der Risikolebensversicherung ist das anders.

Buchstabe N

Nachversicherungsgarantie
Wer eine Risikolebensversicherung mit konstanter Versicherungssumme besitzt, der verfügt in der Regel innerhalb der ersten zehn Jahre über eine Nachversicherungsgarantie.
Nettobeitrag
Nettobeitrag ist im Bereich Risikolebensversicherungen, ein Synonym für Zahlbeitrag.

Buchstabe P

Periodensterbetafel
Informationen hierzu finden sie unter dem Punkt Sterbetafel.
Prämie
Der Beitrag einer Versicherung wird auch als Prämie bezeichnet. Bei der Risikolebensversicherung setzt sie sich aus einem Kosten- und einem Risikoanteil zusammen.

Buchstabe R

Rentenversicherung
Eine Risikolebensversicherung ist keine private Rentenversicherung. Sie ist eine Todesfall- bzw. Hinterbliebenenversicherung.
Restschuldversicherung
Eine Risikolebensversicherung kann auch als Restschuldversicherung fungieren. Auf diese Weise sichert man einen Kredit bzw. Tilgungsraten ab.
Risikoanteil
Der Beitrag bei einer Risikolebensversicherung setzt sich aus dem Kosten- und dem Risikoanteil zusammen. Ersterer beinhaltet Verwaltungskosten, der Risikoanteil hängt von Sterbewahrscheinlichkeiten ab.
Risikoversicherung
Die Risikolebensversicherung ist eine Risikoversicherung. Risikoversicherungen sichern in der Regel bestimmte Personen gegen einen Verdienstausfall (bedingt durch Unfall, Krankheit oder Tod) ab.
Risikozuschlag
Der Beitrag einer Risikolebensversicherung setzt sich aus einem Kosten- und einem Risikoanteil zusammen. Wer einem erhöhten Todesfallrisiko ausgesetzt ist, der muss mit einem erhöhten Risikozuschlag rechnen.

Buchstabe S

Sterbegeldversicherung
Die Risikolebensversicherung darf nicht mit der Sterbegeldversicherung verwechselt werden. Der Versicherungsschutz der RLV ist viel umfangreicher und dauerhafter.
Sterbetafel
Der Beitrag einer Risikolebensversicherung wird mittels Sterbetafeln berechnet. Diese Kalkulation bestimmt im Wesentlichen den Risikoanteil des Versicherungsbeitrages.
Sterbeversicherung
Sterbeversicherung ist im Grunde eine andere Bezeichnung für eine Sterbegeldversicherung.
Steuerlich absetzbar
Die Beiträge der Risikolebensversicherung sind als Sonderausgabe steuerlich absetzbar.

Buchstabe T

Tarifbeitrag
Versicherungen werden oft nach dem Bausteinprinzip abgeschlossen. Manchen Policen dienen als Trägerversicherung. Eine Risikolebensversicherung kann beispielsweise als Trägerversicherung dienen.
Todesfall
Bei einer Risikolebensversicherung ist der Versicherungsfall als Todesfall definiert.
Todesfallbonus
Der Todesfallbonus ist ein Verfahren, um dem Versicherten Überschüssen zukommen zu lassen bzw. die Todesfallsumme zu erhöhen.
Todesfallrisiko
Eine Risikolebensversicherung ist eine Todesfallversicherung. Da sie nur im Todesfall die Versicherungsleistung erbringt, ist der Beitrag umso teurer, je höher das Todesfallrisiko ist.
Todesfallschutz
Risikolebensversicherungen sind einer reiner Todesfallschutz. Eine Assekuranz bezahlt die Versicherungs- bzw. Todesfallsumme nur aus, wenn der Versicherte verstirbt (=Versicherungsfall).
Todesfallsumme
Die Versicherungssumme wird bei der Risikolebensversicherung auch als Todesfallsumme bezeichnet. Sie wird im Versicherungs- bzw. Todesfall des Versicherten an die bezugsberechtigten Personen ausbezahlt.
Trägerversicherung
Versicherungen werden oft nach dem Bausteinprinzip abgeschlossen. Manchen Policen dienen als Trägerversicherung. Eine Risikolebensversicherung kann beispielsweise als Trägerversicherung dienen.

Buchstabe U

Ueberschuss
Eine Risikolebensversicherung dient nicht der Kapitalanlage, sondern sie ist eine Todesfallversicherung.
Umtauschrecht
Eine Risikolebensversicherung ist ein günstiger und effektiver Hinterbliebenen- bzw. Todesfallschutz. Eine Kapitallebensversicherung hingegen dient in der Regel primär als private Altersversorgung.
Unfalltod
Unfalltod ist in der Regel als Versicherungsfall bei der Risikolebensversicherung mit enthalten. Manche Anbieter bieten ihren Kunden eine Zusatzversicherung an, um im Falle eines Unfalltodes die Todesfallsumme aufzustocken.

Buchstabe V

Verbundene Risikolebensversicherung
Die verbundene Risikolebensversicherung ist eine spezielle Form der Risikolebensversicherung. Sie eignet sich insbesondere für Ehepartner ohne Kinder, geschäftliche Partnerschaften oder als Ausbildungsschutz.
Versicherte Person
Die Person, die durch eine Versicherungspolice versichert ist, muss weder mit der Person identisch sein die im Versicherungsfall begünstigt ist, noch mit dem Beitragszahler.
Versicherungsfall
Da eine Risikolebensversicherung eine Todesfallversicherung ist, ist der Versicherungsfall der Todesfall.
Versicherungssumme
Bei einer Risikolebensversicherung kann meist eine gleichbleibende und fallende Versicherungssumme vereinbart werden. Je nach Zweck sollten Art und Höhe der Summe bestimmt werden.

Buchstabe W

Wartezeit
Bei manchen Versicherungen gibt es eine Wartezeit, d.h., die Versicherung erbringt erst Leistungen, nachdem die Wartezeit abgelaufen ist. Wartezeit und Wartefrist sind in der Regel dasselbe.

Buchstabe Z

Zahlbeitrag
Zahlbeitrag ist im Bereich Risikolebensversicherungen ein Synonym für Nettobeitrag. Der Nettobeitrag ist der Beitrag, den der Versicherungsnehmer tatsächlich zu entrichten hat.
Zusatzversicherung
Zur Risikolebensversicherung kann auch beispielsweise zusätzlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung (Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung) abgeschlossen werden.