Risikolebensversicherung Lexikon
Was ist eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme? Was versteht man unter der Beitragsbemessung? Gerade die Versicherungsbranche verwendet oft schwierige Begriffe, die zum Teil nicht selbsterklärend sind. Im CHECK24 Lexikon zur Risikolebensversicherung finden Sie die Erklärung zu vielen Begrifflichkeiten und Termini - jederzeit und kostenlos. Informieren Sie sich gleich jetzt zur Risikolebensversicherung!
Buchstabe A
Eine Risikolebensversicherung kann auch zur Absicherung eines Annuitätendarlehens verwendet werden. Bei manchen Kreditgebern ist sie sogar Pflicht und wird dann als Darlehens- oder Restschuldversicherung bezeichnet.
Eine Ausscheideordnung ist eine wichtige Berechnungsgrundlage für Kranken- und Lebensversicherungen. Eine Sterbetafel ist eine Ausscheideordnung und wird bei Risikolebensversicherungen benutzt.
Auch bei der Risikolebensversicherung gibt es Ausschlüsse. In ausgeschlossenen Fällen erbringt die Assekuranz keine Versicherungsleistung.
Buchstabe B
Der Beitrag einer Risikolebensversicherung hängt von Versicherungsfaktoren, Sterbewahrscheinlichkeiten und individuellen Persönlichkeitsmerkmalen ab.
Einige Risikolebens-Versicherer bieten die Möglichkeit der Beitragsfreistellung an. Ob diese Option besteht, kann den Vertragsbedingungen entnommen werden. Es gibt aber auch eine weitere Option.
Auch wenn eine Risikolebensversicherung nicht zur Altersvorsorge, wie beispielsweise eine Kapitallebensversicherung, dient, kann es zu Überschüssen kommen.
Die Beiträge einer Risikolebensversicherung werden von einer Person bezahlt. Bezugsberechtigte und versicherte Personen können jedoch mehrere sein.
Die Beitragshöhe wird bestimmt durch Versicherungsfaktoren, Todesfallwahrscheinlichkeiten, individuellen Merkmalen und dem Gesundheitszustand der versicherten Person.
Wer über das Bezugsrecht bei einer Versicherung verfügt, gilt im Versicherungsfall als Begünstigter.
Der Bruttobeitrag, auch Tarifbeitrag genannt, ist der Beitrag, den ein Versicherungsnehmer einer Risikolebensversicherung maximal zu zahlen hat. Er minimiert sich durch Überschüsse und Einsparungen.
Buchstabe D
Eine Risikolebensversicherung kann unter anderem auch als Darlehens- bzw. Restschuldversicherung eingesetzt werden. Das heißt, sie dient z.B. zur Absicherung von Tilgungsraten eines Annuitätendarlehens.
Buchstabe E
Im Bereich Lebensversicherungen gibt es die Erlebensfallversicherung und die Todesfallversicherung. Welche Versicherungsform vorliegt, ist davon abhängig, wie der Versicherungsfall bestimmt ist.
Buchstabe F
Risikolebensversicherungen gibt es mit gleichbleibender oder fallender Versicherungssumme. Die Art der Versicherungssumme hängt vom Ziel des Versicherungsabschlusses ab.
Risikolebensversicherungen werden im Grunde in verschiedensten Formen angeboten. Abhängig von den versicherten Personen und der Form der Versicherungssumme wird die Versicherung meist als klassische (konstante Versicherungssumme), fallende (abnehmende Versicherungssumme) oder verbundene RLV bezeichnet.
Buchstabe G
Seit dem 17.März 2010 dürfen echte Risikolebensversicherungen nicht mehr ohne Gesundheitsprüfung angeboten werden.
Risikolebensversicherungen können mit einer fallenden oder einer gleichbleibenden Versicherungssumme abgeschlossen werden.
Buchstabe H
Die Risikolebensversicherung wird manchmal auch als Todesfall- oder Hinterbliebenenversicherung bezeichnet. Sie ist ein reiner Todesfallschutz.
Die Versicherungswirtschaft bezeichnet Mischformen von Versicherungen auch als Hybridprodukte.
Damit eine Risikolebensversicherung als Hinterbliebenenschutz effektiv funktioniert, muss die Höhe der Versicherungssumme ausreichend hoch bestimmt sein.
Buchstabe I
Die Invalidenversicherung ist im Prinzip eine andere Bezeichnung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt bei Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit.
Buchstabe K
Eine kapitalbildende Lebensversicherung ist ein anderer Begriff für Kapitallebensversicherung.
Die Kapitallebensversicherung kombiniert meistens Kapitalbildung und Todesfallschutz. Wer jedoch nur einen Todesfallschutz benötigt, der sollte eine günstige Risikolebensversicherung abschließen.
Neben der klassischen Risikolebensversicherung gibt es die fallende und die verbundene Risikolebensversicherung.
Der Tarifbeitrag einer Risikolebensversicherung setzt sich aus einem Kostenanteil und einem Risikoanteil zusammen.
Buchstabe L
Eine Lebensversicherung ist eine Individual- bzw. Personenversicherung. Die bekanntesten sind private Renten-, Kapital- und Risikolebensversicherung.
Leistungsfall ist ein anderes Wort für Versicherungsfall. Bei einer Risikolebensversicherung tritt der Leistungsfall bei Tod des Versicherten ein.
Buchstabe M
Bei manchen Versicherungen muss vom Versicherungsnehmer eine Mindesteinzahlung erbracht werden, um Versicherungsleistungen zu erhalten. Bei der Risikolebensversicherung ist das anders.
Buchstabe N
Wer eine Risikolebensversicherung mit konstanter Versicherungssumme besitzt, der verfügt in der Regel innerhalb der ersten zehn Jahre über eine Nachversicherungsgarantie.
Nettobeitrag ist im Bereich Risikolebensversicherungen, ein Synonym für Zahlbeitrag.
Buchstabe P
Informationen hierzu finden sie unter dem Punkt Sterbetafel.
Der Beitrag einer Versicherung wird auch als Prämie bezeichnet. Bei der Risikolebensversicherung setzt sie sich aus einem Kosten- und einem Risikoanteil zusammen.
Buchstabe R
Eine Risikolebensversicherung ist keine private Rentenversicherung. Sie ist eine Todesfall- bzw. Hinterbliebenenversicherung.
Eine Risikolebensversicherung kann auch als Restschuldversicherung fungieren. Auf diese Weise sichert man einen Kredit bzw. Tilgungsraten ab.
Der Beitrag bei einer Risikolebensversicherung setzt sich aus dem Kosten- und dem Risikoanteil zusammen. Ersterer beinhaltet Verwaltungskosten, der Risikoanteil hängt von Sterbewahrscheinlichkeiten ab.
Die Risikolebensversicherung ist eine Risikoversicherung. Risikoversicherungen sichern in der Regel bestimmte Personen gegen einen Verdienstausfall (bedingt durch Unfall, Krankheit oder Tod) ab.
Der Beitrag einer Risikolebensversicherung setzt sich aus einem Kosten- und einem Risikoanteil zusammen. Wer einem erhöhten Todesfallrisiko ausgesetzt ist, der muss mit einem erhöhten Risikozuschlag rechnen.
Buchstabe S
Die Risikolebensversicherung darf nicht mit der Sterbegeldversicherung verwechselt werden. Der Versicherungsschutz der RLV ist viel umfangreicher und dauerhafter.
Der Beitrag einer Risikolebensversicherung wird mittels Sterbetafeln berechnet. Diese Kalkulation bestimmt im Wesentlichen den Risikoanteil des Versicherungsbeitrages.
Sterbeversicherung ist im Grunde eine andere Bezeichnung für eine Sterbegeldversicherung.
Die Beiträge der Risikolebensversicherung sind als Sonderausgabe steuerlich absetzbar.
Buchstabe T
Versicherungen werden oft nach dem Bausteinprinzip abgeschlossen. Manchen Policen dienen als Trägerversicherung. Eine Risikolebensversicherung kann beispielsweise als Trägerversicherung dienen.
Bei einer Risikolebensversicherung ist der Versicherungsfall als Todesfall definiert.
Der Todesfallbonus ist ein Verfahren, um dem Versicherten Überschüssen zukommen zu lassen bzw. die Todesfallsumme zu erhöhen.
Eine Risikolebensversicherung ist eine Todesfallversicherung. Da sie nur im Todesfall die Versicherungsleistung erbringt, ist der Beitrag umso teurer, je höher das Todesfallrisiko ist.
Risikolebensversicherungen sind einer reiner Todesfallschutz. Eine Assekuranz bezahlt die Versicherungs- bzw. Todesfallsumme nur aus, wenn der Versicherte verstirbt (=Versicherungsfall).
Die Versicherungssumme wird bei der Risikolebensversicherung auch als Todesfallsumme bezeichnet. Sie wird im Versicherungs- bzw. Todesfall des Versicherten an die bezugsberechtigten Personen ausbezahlt.
Versicherungen werden oft nach dem Bausteinprinzip abgeschlossen. Manchen Policen dienen als Trägerversicherung. Eine Risikolebensversicherung kann beispielsweise als Trägerversicherung dienen.
Buchstabe U
Eine Risikolebensversicherung dient nicht der Kapitalanlage, sondern sie ist eine Todesfallversicherung.
Eine Risikolebensversicherung ist ein günstiger und effektiver Hinterbliebenen- bzw. Todesfallschutz. Eine Kapitallebensversicherung hingegen dient in der Regel primär als private Altersversorgung.
Unfalltod ist in der Regel als Versicherungsfall bei der Risikolebensversicherung mit enthalten. Manche Anbieter bieten ihren Kunden eine Zusatzversicherung an, um im Falle eines Unfalltodes die Todesfallsumme aufzustocken.
Buchstabe V
Die verbundene Risikolebensversicherung ist eine spezielle Form der Risikolebensversicherung. Sie eignet sich insbesondere für Ehepartner ohne Kinder, geschäftliche Partnerschaften oder als Ausbildungsschutz.
Die Person, die durch eine Versicherungspolice versichert ist, muss weder mit der Person identisch sein die im Versicherungsfall begünstigt ist, noch mit dem Beitragszahler.
Da eine Risikolebensversicherung eine Todesfallversicherung ist, ist der Versicherungsfall der Todesfall.
Bei einer Risikolebensversicherung kann meist eine gleichbleibende und fallende Versicherungssumme vereinbart werden. Je nach Zweck sollten Art und Höhe der Summe bestimmt werden.
Buchstabe W
Bei manchen Versicherungen gibt es eine Wartezeit, d.h., die Versicherung erbringt erst Leistungen, nachdem die Wartezeit abgelaufen ist. Wartezeit und Wartefrist sind in der Regel dasselbe.
Buchstabe Z
Zahlbeitrag ist im Bereich Risikolebensversicherungen ein Synonym für Nettobeitrag. Der Nettobeitrag ist der Beitrag, den der Versicherungsnehmer tatsächlich zu entrichten hat.
Zur Risikolebensversicherung kann auch beispielsweise zusätzlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung (Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung) abgeschlossen werden.