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Schneeschäden oft nicht versichert

München, 18.02.2010 | 09:39 | kba

Schneefreuden und Schneeleid liegen in diesen Tagen nah beieinander. Hausbesitzern macht die weiße Pracht mächtig zu schaffen. Bei Schäden durch Schneemassen und Tauwasser bleibt der Eigentümer nämlich auf den Kosten sitzen, wenn er keine Elementarversicherung hat.

Schneeschäden oft nicht versichert

Schneeschäden oft nicht versichert. Hausbesitzer bleiben auf Kosten sitzen.

Ein eingestürztes Dach, eine geplatzte Rohrleitung, ein beschädigter Schornstein - alles ärgerlich und vor allem teuer. Was viele nicht wissen: In den Wohngebäudeversicherungen sind Schäden durch Schnee oft gar nicht oder nur mit einer Selbstbeteiligung abgesichert. In normalen Wintern kein Problem, doch bei so ausgeprägter Kälte wie derzeit werden einige Hausbesitzer ihr weißes Wunder erleben.

Bei einigen Versicherungsgesellschaften kann die bestehende Police um den Einschluss von so genannten Elementarschäden erweitert werden. Dann kommt die Versicherung im Übrigen nicht nur bei Schäden durch Schneedruck auf, sondern auch bei Überschwemmungen, Erdrutschen und Erdbeben.

Hausbesitzer können aber auch jetzt noch etwas gegen Gebäudeschäden durch den anhaltenden Winter tun. Das regelmäßige Schneeräumen an Kellerabgängen und Einfahrten verhindert beispielsweise, dass bei Tauwetter Räume unter Wasser gesetzt werden. Gleiches gilt für sämtliche Eingänge, Hauskanten, Terrassen- und Balkontüren. Vor denen sammelt sich der Schnee in Haufen, auch hier sucht sich das viele Tauwasser seine eigenen Wege - gerne auch ins Mauerwerk und in die Dämmung des Fußbodens. Die Feuchtigkeit bleibt dann lange unbemerkt - und der Schaden wird immer größer und teurer.

Hauptproblem ist in diesen Tagen vor allem das enorme Gewicht des Schnees. Vor allem Flachdächer ächzen unter dem Gewicht der weißen Massen. Haus-, Carport- und Garagendächer sollten bei extremem Neuschnee möglichst schnell entlastet werden - am besten durch eine Fachfirma.

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