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Auslieferungen von Notebooks und Desktop-PCs stagnieren

München, 12.07.2012 | 17:50 | awa

Führende Computerhersteller verzeichnen bei ihren Auslieferungszahlen für Desktop-PCs und Notebooks Stillstand. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des US-Marktforschungsunternehmens Gartner. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sei diese Stagnation mit wirtschaftlichen Unsicherheiten und einem geringerem Interesse der Verbraucher an neuen Computeranschaffungen zu begründen. Kunden würden derzeit aktuelle Produkte wie Smartphones oder Tablets bevorzugen.

Analysten machen unter anderem Tablets für stagnierende Auslieferungszahlen herkömmlicher PCs verantwortlich.

Analysten machen unter anderem Tablets für stagnierende Auslieferungszahlen herkömmlicher PCs verantwortlich.

Vor allem in den starken Märkten verstärke sich dieser Trend, da hier die Nachfrage nach Desktop-PCs und Notebooks gesättigt sei, hieß es weiter. Im zweiten Quartal dieses Jahres wurden in Europa, dem Mittleren Osten und Asien 25,1 Millionen Einheiten ausgeliefert. Das bedeutet zwar ein Wachstumsplus 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahrszeitraum - doch vor allem in West- und Südeuropa sei die Nachfrage laut Gardner sehr gering gewesen.

Der weltweit führende Computerhersteller Hewlett Packard musste im zweiten Quartal 2012 rückläufige Verkaufszahlen von zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinnehmen. Da der chinesische Konkurrent Lenovo einen leichten Anstieg verzeichnet, liegen beide nun mit 14,9 beziehungsweise 14,7 Prozent Marktanteil nahezu gleichauf. Die Acer Group, weltweit der drittgrößte Computer-Hersteller, konnte auch nur einen leichten Zuwachs verzeichnen - im Vergleich zum zweiten Quartal 2011 stieg dessen Marktanteil um 0,4 Prozentpunkte auf nunmehr elf Prozent im gleichen Zeitraum 2012.

Auch die Verkaufszahlen im asiatisch-pazifischen Raum und in Japan stiegen geringfügig. In Nord- und Südamerika wurden jedoch weniger Laptops und PCs ausgeliefert. In den USA gingen die Auslieferungen der Hersteller sogar um 5,7 Prozent auf 15,9 Millionen Stück zurück.

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