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Online-Banking: Niedrige Hemmschwelle für Kriminelle

München, 23.07.2010 | 11:45 | sge

Egal wann, egal wo - Online-Banking funktioniert immer. Und weil es so bequem ist, erfreut es sich auch großer Beliebtheit. Doch die online durchgeführten Transaktionen sind nicht ohne Risiko für den Verbraucher.

Online-Banking: Niedrige Hemmschwelle für Kriminelle

Mit der Zahl der Online-Banking-Kunden steigt auch die der Betrugsfälle im Internet.

Studien zeigen immer wieder, dass die Zahl derer, die aktiv Online-Banking betreiben, in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen ist. Gleichzeitig steigt aber auch die Zahl der Betrugsfälle im Internet. Die sogenannte "Internetkriminalität" ist ein Phänomen, das immer mehr um sich greift. Und das nicht ohne Grund. Offensichtlich ist es leichter, ohne direkten Opferkontakt Dinge zu entwenden - seien es nun Daten oder Geld.

Darüber hinaus, so Experten, liege die moralische Hemmschwelle der Täter im Netz nicht so hoch wie in realen, physischen Situationen. Es sei leichter, virtuelles Geld zu entwenden, weil dieses ja gar nicht wirklich existiere. So werden zum Beispiel durch sogenannte "Phishing-Mails" Computernutzer auf Webseiten gelockt, wo sie ihre persönlichen Daten eingeben müssen. Auch Computerviren gelangen oft per E-Mail auf die PCs der Nutzer.

Immerhin zeigt die drastische Zunahme der Internetkriminalität bei einigen Nutzern schon Wirkung. In aktuellen Umfragen geben immer mehr Menschen an, zumindest darüber nachzudenken, ihre Bankgeschäfte nicht mehr im Internet zu erledigen. Das muss jedoch nicht die einzige Möglichkeit der Prävention sein. Experten raten zu ständig aktualisierten Virenprogrammen auf dem heimischen PC sowie zur ständigen Überwachung der Kontobewegung, um etwaige Unstimmigkeiten schnell zu entdecken.

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