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Anleger enttäuscht: Wachstum bei Apple geringer als erwartet

München, 26.07.2012 | 11:20 | awa

Der US-amerikanische Elektronikhersteller Apple hat die Zahlen für das zweite Quartal 2012 vorgelegt und kann ein sattes Wachstum vorweisen - allerdings legte das Unternehmen nicht mehr so stark zu wie in den vergangenen Jahren. Nach Angaben des Konzerns wurden von April bis Juni insgesamt 26 Millionen iPhones verkauft, das sind knapp zwei Millionen Geräte weniger als Analysten erwartet hatten.

Apple: das Wachstum ist nach wie vor stark, aber nicht auf Vorjahresniveau ? die Aktie rauscht prompt ab.

Apple: das Wachstum ist nach wie vor stark, aber nicht auf Vorjahresniveau - die Aktie rauschte prompt ab.

Das unter den Erwartungen gebliebene Verkaufsergebnis beunruhigte auch die Börse, zumal das Smartphone als wichtigster Erfolgsindikator des Unternehmens gilt. Die Apple-Aktie verlor am Mittwoch an der Wallstreet zeitweise knapp 4,5 Prozent - trotz eines iPhone-Verkaufsplus (28 Prozent), eines um 23 Prozent gestiegenen Umsatzes und eines Gewinnzuwachses von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Elektronikkonzern verzeichnete von April bis Juni 2012 einen Nettogewinn von 8,8 Milliarden US-Dollar. In den beiden vorangegangenen Quartalen lag der allerdings noch bei 13,1 beziehungsweise 11,6 Milliarden US-Dollar.

Als Grund für das geringere Wachstum gilt auch das vermutlich im Herbst erscheinende neue iPhone. Die Kunden würden das neue Gerät wollen, sagte er laut Zeit Online. Auch die Eurokrise habe Auswirkungen auf die Verkaufszahlen gehabt. Vor allem der europäische Markt sei zurückhaltend gewesen, obwohl große Unterschiede zwischen den Ländern auszumachen seien, so Cook. In China verzeichnete Apple dagegen ein Umsatzplus von 48 Prozent.

Einen positiven Verkaufstrend konnte Apple hingegen bei iPads und Mac-Rechnern feststellen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte Apple mit 17 Millionen Stück nahezu doppelt so viele Tablets verkaufen. Auslöser für diesen Sprung war das im Frühjahr erschienene neue iPad. Von seinen Mac-Computern verkaufte Apple vier Millionen Stück und damit zwei Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Sinkende Verkaufszahlen gab es hingegen bei den iPods: Hier brach der Verkauf um 10 Prozent ein.

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