Solaranlagen lohnen sich immer mehr
München, 22.03.2010 | 11:29 | iwe
Die Förderung sinkt, die Rentabilität aber nicht: Seit Anfang des Jahres bekommen Hauseigentümer, die mit Solaranlagen Strom erzeugen, neun Prozent weniger Geld für ihren Strom. Dafür sind aber auch die Preise für Solarmodule erheblich gesunken. Der Umstieg auf Sonnenenergie lohnt deshalb trotzdem noch.

Auch wenn die Förderung gesunken ist: Eine Solaranlage auf dem Hausdach lohnt sich in Zeiten steigender Strompreise nach wie vor.
In Zeiten weiterer Strompreisanhebungen sind die Aussichten vor allem für die Anlagenbetreiber rosig, die ihren Solarstrom nicht komplett ins Netz einspeisen, sondern einen Teil selbst verbrauchen - das lässt die eigene Stromrechnung schrumpfen.
Die Rendite kann sich sehen lassen: An Standorten mit durchschnittlicher Sonneneinstrahlung können Hauseigentümer über eine Laufzeit von 21 Jahren 6,5 bis 7,3 Prozent Rendite pro Jahr erzielen. Je weiter das Haus im Süden der Republik steht, desto besser fällt auch die Rendite aus. Dabei sind Solaranlagen wenig wartungsintensiv und halten locker mehr als 20 Jahre. Ab 2011 wird die Solarstromvergütung übrigens spätestens nochmals gekürzt. Wer Gewinn mit der Sonne machen will, sollte sich also schnell entscheiden.
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