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München, 29.11.2012 | 12:27 | rfi
Deutsche Großunternehmen, die von der Netzentgeltbefreiung und Rabatten bei der EEG-Umlage profitieren, werden womöglich bald von der EU zur Kasse gebeten. Wie das Handelsblatt am Donnerstag berichtet, droht EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia damit, dass begünstigte Firmen die gesparten Beträge nachzahlen müssen. Zudem will die EU-Kommission das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf dessen Rechtmäßigkeit hin überprüfen. Voraussichtlich im Februar 2013 soll in einem offiziellen Verfahren untersucht werden, ob das gesamte Gesetz als unzulässige staatliche Beihilfe zu werten ist.
Die EU-Kommission will stromintensive deutsche Unternehmen nächstes Jahr zur Kasse bitten.
Die mk-Group Holding GmbH soll mit ihrer Handelsmarke Care Energy die gesetzlichen Anzeigepflichten gemäß EnWG verletzt haben. » mehr
Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin spricht sich für eine um mindestens 25 Prozent reduzierte Stromsteuer ein, um steigende Strompreise abzumildern. » mehr
In ihrem Jahresbericht legt die Behörde dar, warum die EEG-Umlage und damit auch die Strompreise ohne eine politische Bremse im kommenden Jahr weiter ansteigen. » mehr
Ähnlich wie bereits bei der Photovoltaik, soll die Vergütung für Strom aus Windkraft stufenweise gedrosselt werden. » mehr
Ab dem 1. Mai sinkt für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen die Einspeisevergütung monatlich um 1,8 Prozent. » mehr