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Allianz: Zahl der Autounfälle wird künftig sinken

München, 12.09.2012 | 14:28 | srh

Die Allianz rechnet in den kommenden Jahren mit immer weniger Autounfällen - und entsprechend mit sinkenden Versicherungsfällen. Wie verschiedene Medien berichteten, führte Markus Rieß, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG, dies hauptsächlich auf den vermehrten Einbau von Fahrer-Assistenzsystemen in Neuwagen zurück.

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Die Unfallzahlen werden künftig sinken, schätzt die Allianz.

Technische Helfer von der Einparkhilfe bis zum Kollisionswarnsystem würden demnach in den kommenden Jahren dazu beitragen, dass Unfälle deutlich häufiger vermieden werden könnten. Laut Rieß lassen sich derzeit rund 90 Prozent der Autounfälle auf menschliches Fehlverhalten zurückführen. Unfälle beim Ein-oder Ausparken des Wagens würden ein Drittel der bei der Allianz gemeldeten Schadensfälle umfassen. Mit zunehmender technischer Unterstützung im Auto könnten diese Zahlen „langsam, aber kontinuierlich sinken“, so Rieß weiter.

Der Allianz-Chef ließ hingegen offen, ob eine rückläufige Schadenszahl im Umkehrschluss auch niedrigere Beiträge für die Versicherten nach sich ziehen würden. Die Schadensmeldungen seien zwar rückläufig, die Kosten pro Schaden würden allerdings aufgrund steigender Reparaturkosten für Deutschlands größten Versicherungskonzern immer weiter steigen.

Bereits seit Jahren beklagen die Autoversicherer, dass sie aufgrund des starken Preiswettbewerbs und der gleichzeitig stetig steigenden Schadenssummen nicht profitabel arbeiten. Einige der Großen in der Branche wie die HUK Coburg haben Medienberichten zufolge deshalb bereits für 2013 das Ende der großen Preisnachlässe und durchschnittlich höhere Prämien angekündigt. Auch der Branchenverband GDV rechnet mit grundsätzlich steigenden Beitragssätzen in der Kfz-Versicherung.

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