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Haftpflicht für Hundebesitzer - nur jeder Zweite ist versichert

München, 27.05.2010 | 18:00 | sge

Eine Haftpflichtversicherung ist absolut notwendig, um Schäden abzusichern, die man anderen zufügt. Ohne Haftpflicht steht man im schlimmsten Fall vor dem finanziellen Ruin. Eine entsprechende Versicherung lohnt sich jedoch auch für Hundebesitzer.

Auch der bravste Hund kann großen Schaden anrichten.

Auch der bravste Hund kann großen Schaden anrichten.

Hasso, Waldi und Co. sind ihren Herrchen und Frauchen meist treue und gehorsame Begleiter. Doch sie können in einem Moment der Unaufmerksamkeit große Schäden anrichten, deren finanzielle Konsequenzen nur schwer abzuschätzen sind. Bis zu 50.000 Bissverletzungen werden jährlich in deutschen Arztpraxen behandelt. Wesentlich höhere Kosten können entstehen, wenn der Hund beispielsweise Fahrradfahrer oder Fußgänger zu Fall bringt oder schwere Autounfälle verursacht.

In solchen Fällen ist der Hundehalter alleine verantwortlich und haftbar für Schäden, die sein Vierbeiner anrichtet, und muss für diese aufkommen. Da kann schnell einiges zusammenkommen: Behandlungskosten, Kfz-Reparaturen oder andere Schäden. Ohne Versicherung kann der Hundebesitzer unter Umständen schnell an seine finanzielle Belastungsgrenze kommen. Aus diesem Grund lohnt sich eine Hundehalterhaftpflichtversicherung mit möglichst großem Leistungsspektrum. Das Land Thüringen plant sogar einen Führerschein für Hundebesitzer.

In einigen Bundesländern (Hamburg und Berlin) ist der Abschluss einer entsprechenden Police bereits verpflichtend. In anderen Ländern muss der Hundehalter sich nur extra versichern, wenn er einen sogenannten Kampf- oder Listenhund besitzt. Vor Abschluss der Police sollte sich der Hundehalter immer sorgfältig über den Leistungsumfang der Versicherung erkundigen und einen Tarif wählen, von dem möglichst viele verschiedene Schäden abgedeckt werden können.

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