Kunstversicherung oder Hausratversicherung?
München, 29.07.2010 | 17:30 | sge
Wertvolle Kunstgegenstände sind meist nicht nur schön, sondern vor allem auch teuer. Umso ärgerlicher, wenn sie dem Kunstliebhaber abhandenkommen - sei es nun durch einen Wohnungsbrand oder durch Diebstahl. Doch welche Versicherung übernimmt den Schaden?

Für besonders wertvolle Kunstobjekte sollte besser eine eigene Kunstversicherung abgeschlossen werden.
Was viele nicht wissen: Es gibt Versicherungsunternehmen, die ihren Kunden ganz spezielle Policen anbieten. Die sogenannte Kunstversicherung bietet Versicherungsnehmern eine Allgefahrenabdeckung, was so viel heißt wie: Alle Risiken, die vom Versicherungsschutz nicht ausdrücklich ausgenommen wurden, sind damit abgedeckt. Sogar Ungeschicklichkeiten vonseiten des Kunstinhabers können versichert werden. Für Kunstbesitzer besonders interessant: Die Versicherung deckt Schäden bis zu einer frei wählbaren Summe ab.
Manche Anbieter solcher Kunstversicherungen bieten bei Verlust des Kunstobjektes sogar ihre Hilfe bei der Wiederbeschaffung an. Kann das Kunstwerk noch gerettet werden, geben sie dem Versicherungsnehmer nicht nur wertvolle Tipps, sondern vor allem auch Adressen von professionellen Restauratoren - alles Leistungen, die eine normale Hausratversicherung nicht abdeckt. Allerdings lohnt sich der Abschluss einer solchen Kunstversicherung nur dann, wenn man Objekte im Wert von mehreren hundert Tausend Euro besitzt.
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