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Auslandsaufenthalte: Versicherungsschutz für das Abenteuer in der Ferne

München, 11.03.2010 | 12:40 | kba

Goodbye Deutschland! Fast ein Drittel der deutschen Abiturienten und Studenten will den Schritt ins Ausland wagen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag der Allianz Versicherung unter mehr als 1.000 jungen Deutschen zwischen 18 und 29 Jahren.

Auslandsaufenthalte: Versicherungsschutz für das Abenteuer in der Ferne

Beim Abenteuer Ausland sollten junge Menschen sicherstellen, dass sie ausreichend krankenversichert sind.

Die USA, Frankreich, aber auch Ostasien stehen bei den jungen Weltenbummlern hoch im Kurs. Vor allem um auf dem Stellenmarkt später punkten zu können, zieht es die jungen Leute in die Ferne. Um den ausreichenden Versicherungsschutz für das Abenteuer Ausland machen sich aber die wenigsten Sorgen. Wer sich früh genug nicht nur über Wohnung und Jobangebote im Ausland informiert, kann sich viel Ärger ersparen.

Fakt ist: Die gesetzliche Familienversicherung gilt auch im Ausland - allerdings nur, wenn mit dem betreffenden Staat ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen wurde. Das ist innerhalb der EU der Fall. Junge Leute, die ein Semester in anderen Staaten planen, sollten vorher bei ihrer Krankenkasse nachfragen, ob es ein derartiges Abkommen gibt. Ist dies nicht der Fall, muss eine separate Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen werden. Vorsicht: Dieser Versicherungsschutz ist oft zeitlich begrenzt.

Wer nach einer Erkrankung oder einem Unfall unbedingt nach Hause geflogen werden möchte, sollte zudem eine Zusatzversicherung für den Krankenrücktransport abschließen.

Privat versicherte Studenten sind in der EU üblicherweise für ein Jahr abgesichert. Außerhalb der EU gilt der Versicherungsschutz meist nur drei Monate - für ein Semester oft zu knapp. Da jede Krankenkasse aber eigene Regelungen hat, sollte der Globetrotter das Kleingedruckte im Versicherungsvertrag genau durchlesen, bevor er durchstartet.

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