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Gaspreiserhöhung: E.ON-Kunden müssen ab September mehr bezahlen

München, 29.06.2012 | 18:01 | mbu

Die Gaspreise steigen für fast fünf Millionen Haushalte: Fünf der sieben E.ON-Vertriebsgesellschaften erhöhen ab September ihre Tarife. Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden muss dadurch um bis zu 142 Euro jährlich mehr bezahlen.

Gaspreiserhöhung bei E.ON ab September

E.ON dreht an der Preisschraube. Die Gaspreise für Millionen Kunden steigen ab September.

So steigen die jährlichen Kosten für den Musterhaushalt bei E.ON Hanse in Schleswig-Holstein von 1.320 Euro auf 1.463 Euro. Das entspricht einem Plus von 10,8 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern erhöhen sich die Preise von E.ON Hanse dagegen nur um 5,4 Prozent - allerdings auf deutlich höherem Niveau: Die Musterfamilie muss hier künftig 1.625 statt wie bisher 1.542 Euro für ihr Gas bezahlen.

Bei E.ON Avacon steigen die jährlichen Gaskosten des Modellhaushaltes um rund acht Prozent. Kunden von E.ON Mitte müssen 6,8 Prozent mehr für die Gasrechnung einkalkulieren, bei E.ON Westfalen-Weser steigen die Preise um 6,5 Prozent. Bei E.ON Bayern liegt der Preisanstieg bei fünf Prozent bei E.ON Bayern. Freuen können sich nur Kunden von E.ON Thüringer Energie und E.ON edis: Diese Gesellschaften haben bisher keine Preisanpassung bekanntgegeben.

Damit erhöht bereits der zweite große Energiekonzern vor Beginn der Heizsaison im Herbst die Preise. Mitte Juni hatte bereits RWE angekündigt, im Grundversorgungstarif ab August um 7,7 Prozent mehr für Gas zu verlangen. Die EnBW stellt bereits zum 1. Juli ihre Gastarife um und schafft die bisher geltenden Preisstufen ab. Nach Angaben der EnBW werden dadurch Kunden mit sehr geringem oder sehr hohem Verbrauch stärker belastet, mittlere Verbräuche dagegen entlastet. Bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden sinken die jährlichen Gaskosten leicht.

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