Kostenlose Beratung

0800 - 24 24 123

Mo. bis So. 8:00 - 19:00 Uhr

Servicezeiten (gebührenfrei)

x
Kfz-Versicherung Mo. - Fr. 8:00 - 20:00 Uhr
Motorradversicherung Mo. - Fr. 8:00 - 19:00 Uhr
Sachversicherungen Mo. - Fr. 8:00 - 20:00 Uhr
Personenversicherungen Mo. - Fr. 8:00 - 19:00 Uhr
Kredit & Konten Mo. - Fr. 8:00 - 19:00 Uhr
Baufinanzierung Mo. - Fr. 8:00 - 19:00 Uhr
Strom & Gas Mo. - So. 8:00 - 22:00 Uhr
DSL & Handy Mo. - Fr. 8:00 - 20:00 Uhr
Mietwagen & Reisen Mo. - Fr. 8:00 - 20:00 Uhr
Sa. 10:00 - 15:00 Uhr
So. 11:00 - 15:00 Uhr
Bekannt aus dem TV ARD, ZDF, RTL, PRO7, SAT1
Sie sind hier:

GdF stimmt Verhandlungen zu: Streik am Flughafen Frankfurt vorerst beendet

München, 22.02.2012 | 16:52 | tei

Gute Nachrichten für Flugreisende: Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) beendet mit Beginn der Nachtschicht den Streik der Vorfeld-Mitarbeiter am Flughafen Frankfurt - vorerst. Der Ausstand sollte ursprünglich noch bis Freitag andauern. Flughafenbetreiber Fraport begrüßte die Entscheidung der Gewerkschaft. Am Vormittag hatte das Unternehmen der GdF ein schriftliches Gesprächsangebot unterbreitet. Wie Fraport mitteilte, sollen bereits am Donnerstag Verhandlungen auf Vorstandsebene stattfinden.

GdF stimmt Verhandlungen zu: Streik am Flughafen Frankfurt vorerst beendet

Die Vorfeldmitarbeiter nehmen die Arbeit mit Beginn der heutigen Nachtschicht wieder auf. Quelle: Fraport AG.

Bis zum Ende der Gespräche soll es keinen weiteren Streik geben, sagte Michael Schäfer, Bundesvorsitzender der GdF. Die Gewerkschaft habe das Angebot von Fraport geprüft und daraufhin beschlossen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Laut Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, wartet das Angebot allerdings nicht mit grundlegenden Neuerungen auf. "Wir haben keine Zahlen genannt, da wir Gespräche ohne Vorbedingungen wollten", sagte Schulte. Einzige Voraussetzung war das sofortige Ende der Streikmaßnahmen.

Die Gewerkschaft versucht höhere Löhne für die rund 200 Vorfeld-Mitarbeiter am Flughafen Frankfurt durchzusetzen. Nach Angaben von Fraport stehen Forderungen über ein Lohnplus zwischen 64 und 73 Prozent im Raum. Einen Schlichterspruch des ehemaligen Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust, der sich weitgehend an den Forderungen der Gewerkschaft orientiert hatte, lehnte der Flughafenbetreiber ab. Daraufhin hatten die Vorfeld-Mitarbeiter am Donnerstag vergangener Woche die Arbeit niedergelegt.

Infolge des Streiks kam es zu Behinderungen im Inlandsverkehr, vereinzelt auch bei innereuropäischen Verbindungen. Fraport stellte sich auf die neuen Gegebenheiten vorbereitet und konnte in dieser Woche täglich etwa 80 Prozent der Flüge durchbringen. Das Unternehmen kompensierte den Ausfall der eigenen Vorfeldmitarbeiter, indem es Personal von anderen Flughäfen auslieh und eigene Mitarbeiter schulte. Zudem wurden Angestellte anderer Abteilungen eingesetzt, die bereits Erfahrung als Vorfeldmitarbeiter gesammelt hatten.

Weitere Nachrichten über Reisen