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München, 03.08.2012 | 14:38 | sbi
Slowenische Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass ihr Land bald auf Hilfen von der Europäischen Union (EU) oder dem Euro-Rettungsschirm angewiesen sein könnte. Der Ökonomen Joze P. Damijan sagte Medienberichten zufolge, dass die finanziellen Probleme Sloweniens hauptsächlich durch faule Kredite der Banken verursacht wurden. Das Euro-Land müsse womöglich Bankenhilfe nach dem Vorbild Spaniens in Anspruch nehmen. Wenn der Staat vollständig für diese Altlasten aufkommen müsste, würde das slowenische Haushaltsdefizit im laufenden Jahr auf bis zu 28 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen, so Damijan weiter. In diesem Fall müsste die Regierung in Ljubljana wohl Staatshilfen aus dem Euro-Rettungsschirm beantragen.
Wegen der faulen Kredite der Banken könnte Slowenien bald auf Finanzhilfen angewiesen sein.
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