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Netzbetreiber bieten LTE in immer mehr Großstädten an

München, 04.07.2012 | 11:00 | awa

Verbraucher in immer mehr Großstädten können den neuen Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE) nutzen. Sowohl Vodafone als auch die Telekom haben nach eigenen Angaben bereits mehr als 50 Städte an das LTE-Netz angeschlossen. Auch o2 hat als letzter der drei großen Mobilfunkanbieter nachgezogen und die ersten Netze in Betrieb genommen: Wie das Unternehmen mitteilte, können Verbraucher in Dresden und Nürnberg seit Dienstag auf den kabellosen Standard zurückgreifen.

LTE ist in immer mehr Großstädten in Deutschland verfügbar ? darunter München, Berlin, Hamburg und Düsseldorf.

LTE ist in immer mehr Großstädten in Deutschland verfügbar - darunter München, Berlin, Hamburg und Düsseldorf.

Vodafone decke derzeit rund 45 Prozent des Bundesgebietes mit LTE ab, hieß es in einer Mitteilung. Das Unternehmen gilt als Vorreiter der schnellen Übertragungstechnik: Vodafone hatte LTE als erster Anbieter in einer Großstadt (Düsseldorf) angeboten und ein LTE-fähiges Smartphone verkauft. Die Telekom versorgt nach eigenen Angaben mittlerweile 50 Städte mit LTE, darunter unter anderem Berlin, Bremen, Stuttgart, Bonn, Köln und München.

Gleichzeitig kündigten die Telekom und o2 an, bis Ende des Jahres das LTE-Netz weiter auszubauen. So wolle o2 bis Ende 2012 insgesamt 200 Städte und Gemeinden versorgen, sagte eine Sprecherin von Telefónica Germany gegenüber WELT Online. Der Bonner Mobilfunkanbieter Telekom will bis zum Jahresende in gut 100 Städten LTE anbieten.

Von diesem Tatendrang der Mobilfunknetzbetreiber profitieren die Verbraucher. Denn die Anbieter bauen in der Regel unterschiedliche Städte und Gemeinden aus. Allerdings müssen sie sich nach wie vor an der Versorgungsverpflichtung der Bundesnetzagentur orientieren. Diese sieht einen stufenweisen Ausbau des LTE-Netzes vor - Priorität genießen dabei vor allem ländliche Gebiete, die bislang unzureichend mit breitbandigen Internetanschlüssen versorgt sind. Wie die Bundesnetzagentur Mitte Juni mitteilte, sind die Auflagen mittlerweile in fast allen Bundesländern erfüllt.

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