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Kabelanschluss und Mobiles Internet bei Deutschen zunehmend beliebter

München, 16.07.2012 | 11:43 | awa

Immer mehr Menschen in Deutschland, die einen Internetanschluss zuhause haben, nutzen zum Surfen einen Kabel- oder Mobilfunkanschluss. Zu diesem Ergebnis kommt der (N)ONLINER Atlas 2012, der von der Initiative D21 herausgegeben wird. Der klassische DSL-Anschluss ist zwar nach wie vor am weitesten verbreitet. Jedoch liegt das Wachstumsplus unter den Breitbandkabel-Nutzern bei 44 Prozent - bei den Mobilfunk-Nutzern sogar bei 76 Prozent.

Schnell im Internet surfen ? die meisten Deutschen nutzen DSL anstatt eines Kabel- oder Mobilfunkanschlusses.

Schnell im Internet surfen - die meisten Deutschen nutzen DSL anstatt eines Kabel- oder Mobilfunkanschlusses.

2011 nutzten nur 5,9 beziehungsweise 2,9 Prozent der Befragten einen Kabelanschluss oder Mobiles Internet. 2012 sind es bereits 8,5 beziehungsweise 5,1 Prozent. Die Zahl der DSL-Abschlüsse ist hingegen rückläufig: Derzeit verwenden rund 42,2 Prozent aller Internetuser in Deutschland diese Variante, im Vorjahr waren es noch rund 43,2 Prozent - das ist ein Minus von rund 2,3 Prozent.

Insgesamt nutzen rund 76 Prozent, circa 53,2 Millionen der Deutschen ab 14 Jahren, das Internet. 14,9 Millionen, ungefähr 21 Prozent der Bevölkerung, sind dagegen offline. Zudem herrscht noch immer eine große Kluft zwischen Männern und Frauen. Während 81 Prozent der Männer online sind, sind es bei den Frauen lediglich 70,5 Prozent. Vor allem die über 50-Jährigen sind wenig internetaffin: Nur 53,1 Prozent der Frauen dieser Altersgruppe nutzen der Untersuchung zufolge das weltweite Netz.

Für die Untersuchung hatte TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 über 30.000 Personen ab 14 Jahren befragt. Die Initiative D21 ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin mit circa 200 Mitgliedsunternehmen und -organisationen aus Politik und Wirtschaft. Der (N)ONLINER Atlas erschien erstmals 2001, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, der bayerischen Staatsregierung, der Deutschen Telekom sowie weiteren Partnern.

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