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DSL Studie: Kostenfalle Umzug

München, 03.09.2010 | 09:00 | eko

Ein Umzug ist kein Grund, den bestehenden DSL-Anschluss innerhalb der Mindestvertragslaufzeit kündigen zu dürfen. Die meisten großen DSL-Provider erlauben aber eine Sonderkündigung, wenn sie am neuen Standort keinen Anschluss anbieten können. Dies zeigt eine Analyse von CHECK24.de.

DSL Studie: Kostenfalle Umzug

Infolge eines Umzugs können sich die Kosten für den laufenden DSL-Vertrag deutlich erhöhen.

Muss der DSL-Vertrag weitergeführt werden, kommen auf Verbraucher bei den meisten Anbietern zusätzliche Kosten zu. Diese entstehen zum Beispiel durch sogenannte Umzugspauschalen (zwischen 20 und 60 Euro) oder durch den Verlust von Sonderkonditionen wie Aktions-Monatsgebühren oder Freimonaten. Teilweise müssen Kunden auch durch Regionalaufschläge am neuen Standort draufzahlen oder durch eine faktische Verlängerung des Vertrags um 24 Monate. Die finanzielle Mehrbelastung reicht bis zu 200 Euro.

Die Umzugskonditionen sind von Anbieter zu Anbieter verschieden. Unitymedia führt den bestehenden Vertrag als einziger Provider ohne zusätzliche Kosten und ohne Vertragsverlängerung weiter, sofern DSL von Unitymedia am neuen Standort verfügbar ist. Wenn nicht, kann der Kunde kündigen.

Einige Provider (1&1, Alice, congstar und o2) bieten auch Tarife ohne Laufzeit. Diese ermöglichen Verbrauchern, im Falle eines Umzugs flexibler zu sein. Finanziell lohnen sich die laufzeitlosen Verträge allerdings nicht immer: Die monatlichen Kosten sind bei beiden Tarifarten in der Regel gleich, doch die Aktivierungs- bzw. Hardwarekosten für Tarife ohne Laufzeit liegen bei manchen Anbietern höher als die Kosten für den Umzug.

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