DSL-Studie: Kundenfreundliche Anbieter nicht zwangsweise teuer
München, 27.05.2010 | 11:00 | kba
Kunden, die sich für einen verbraucherfreundlichen DSL-Anbieter entscheiden, müssen nicht zwangsweise mehr zahlen. Dies ergab eine Studie, die das Vergleichsportal CHECK24 für den Nachrichtensender n-tv durchgeführt hat. Im Rahmen der Studie wurden zehn der größten DSL-Anbieter auf ihre Verbraucherfreundlichkeit getestet.

DSL-Anbieter mit gutem Kundenservice sind nicht zwangsläufig teuer.
In der Kategorie Preis ergaben sich Unterschiede von bis zu 137 Prozent zwischen dem günstigsten Anbieter (Vodafone) und dem teuersten Provider im Test (T-Home).
Optimierungsbedarf besteht bei vielen Anbietern beim E-Mail-Service. Acht von 30 Testanfragen (27 Prozent) blieben unbeantwortet. Der Sieger in der Kategorie Servicequalität, Congstar, überzeugte sowohl bei den Testanrufen als auch bei den Anfragen per Mail.
T-Home, Sieger der Kategorien AGBs und Online-Shop, punktete besonders durch übersichtliche und verständliche Vertragsbedingungen sowie eine transparente Preisdarstellung ohne versteckte Kosten. Durch Verweise auf weitere Dokumente waren die AGBs vieler anderer Provider dagegen oft undurchsichtig. Versteckte Zusatzkosten drohen bei einigen Anbietern durch Voreinstellungen im Bestellformular.
CHECK24 testete folgende Provider: 1&1, Alice, Congstar, Kabel Deutschland, M-Net, o2, T-Home, UnityMedia, Versatel und Vodafone.
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