Baufinanzierung: Angebote für Forward-Darlehen sorgfältig prüfen
München, 02.09.2010 | 18:00 | sge
Die aktuell niedrigen Zinsen innerhalb der Baufinanzierung lassen viele Bankkunden über einen Kreditantrag nachdenken. Wer den Kredit selbst jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt benötigt, hat mit einem Forward-Darlehen eventuell eine Konditionen sichernde Alternativmöglichkeit gefunden.

Für den Abschluss von Forward-Darlehen sollte eine Trendwende beim Zinsniveau erkennbar sein.
In der Erwartung, dass die Zinsen perspektivisch wieder steigen werden, denken viele über den Abschluss eines Forward-Darlehens nach. Mit dieser speziellen Kreditform kann man sich aktuelle Konditionen für ein Darlehen sichern, das jedoch erst zu einem viel späteren, fest vereinbarten Zeitpunkt ausgezahlt wird. Die Vorlaufzeit beträgt zwischen sechs und 60 Monaten. Auch hier ist es möglich, eine Festlaufzeit zu vereinbaren.
Angebote für Forward-Darlehen sollten dennoch gut geprüft werden, denn je länger sich die Vorlaufzeit erstreckt, desto höher wird der Zinssatz. Ein Vergleich verschiedener Kreditangebote ist daher besonders ratsam - das gilt ebenso wie für normale Darlehen. Experten empfehlen grundsätzlich erst dann das Forward-Darlehen zu unterschreiben, wenn wirklich eine Trendwende beim Zinsniveau erkennbar wird. Wer sich in Geduld übt, hat den größten Vorteil.
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