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Handover: o2 gelingt Durchbruch bei Mobilfunktelefonaten via LTE

München, 07.02.2013 | 18:16 | awa

Dem Münchner Mobilfunkanbieter o2 ist es als erstem Unternehmen weltweit gelungen, Mobilfunktelefonate ohne Unterbrechung von einem LTE-Netz in ein UMTS-Netz zu überführen. Dies teilte der Konzern am Donnerstag mit. Der technische Durchbruch sei bei Laborversuchen unter Realbedingungen gelungen. Bisher war es nicht möglich, diesen sogenannten Handover zwischen den Netzen zu realisieren.

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o2 gelingt als erstem Unternehmen weltweit die Übergabe eines Telefonats von einem LTE- in ein UMTS- oder GSM-Netz.

Mobilfunktelefonate, die mit entsprechender Hardware in einem LTE-Netz begonnen wurden, brechen aktuell ab, wenn sie in ein UMTS- oder GSM-Netz übergeben werden. Die Ursache ist, dass LTE-fähige Smartphones auf einen älteren Mobilfunkstandard umschalten müssen. Aus diesem Grund sind Telefonate via LTE - auch Voice over LTE (VoLTE) genannt - bisher wenig verbreitet. Mobilfunkunternehmen setzen LTE bisher hauptsächlich für schnelle Internetverbindungen ein.

Der Mitteilung zufolge birgt VoLTE für User diverse Vorteile wie etwa schnelleren Rufaufbau und geringeren Stromverbrauch des Smartphones. Laut o2-Deutschland-Chef René Schuster könnten Kunden dank des gelungenen Handovers zuverlässige Telefonate in höchstmöglicher Tonqualität angeboten werden.

Die Telefónica-Tochter baut derzeit an einem einheitlichen Netz für Telefonate im Mobilfunk- und Festnetz. Wann o2 seinen Kunden die neue Technik zur Verfügung stellen wird, ist bislang allerdings noch unklar. Nähere Informationen wurden für den Mobile World Congress in Barcelona Ende Februar angekündigt. Neben o2 gehören in Deutschland auch die Telekom und Vodafone zu den LTE-Anbietern. E-Plus plant für 2013 die Inbetriebnahme eines eigenen LTE-Netzes.

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