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Mobile Internetnutzung in Deutschland wächst markant

München, 20.11.2012 | 15:56 | awa

Mobiles Internet via Smartphone oder internetfähigem Handy wird in Deutschland immer beliebter. Bis Februar 2012 nutzen rund 19 Prozent der Bundesbürger diese Möglichkeit - vor zwei Jahren lag der Anteil noch um zwölf Prozentpunkte niedriger bei sieben Prozent. Das zeigt eine aktuelle Studie von IAB Europe im Auftrag der Fachgruppe Mobile und des Online-Vermarkterkreises (OVK) vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Die Erhebung zeigt jedoch auch, dass nur 13,7 Millionen Deutsche ab 16 Jahren mit ihrem Smartphone oder Handy online gehen, obwohl 42 Millionen ein entsprechendes Gerät besitzen.

smartphone-tablet

Smartphones und Tablets werden in Deutschland immer beliebter. Mobiles Internet wird also umso intensiver genutzt.

Insgesamt besitzen 60 Prozent aller Deutschen ein internetfähiges Mobiltelefon. 44 Prozent, ungefähr 31 Millionen, verfügen über ein Smartphone und liegen damit genau im EU-Durchschnitt. Smartphone-User verwenden ihr Gerät am häufigsten um E-Mails zu empfangen beziehungsweise zu versenden oder um ein soziales Netzwerk zu besuchen. 20 beziehungsweise 15 Prozent aller Smartphone-Besitzer nutzen diese Möglichkeit mindestens einmal täglich, 29 beziehungsweise 20 Prozent mindestens ein Mal pro Woche. Im EU-weiten Vergleich liegen die Deutschen aber bei allen  Anwendungen, die ein Smartphone ermöglicht, höchstens im Durchschnitt oder darunter.

Während Deutschland bei der Internetnutzung via Smartphone unter dem EU-Durchschnitt von 21 Prozent rangiert, nutzen die Deutschen ein Tablet häufiger (zwölf Prozent) zum Surfen als im europäischen Durchschnitt (acht Prozent). Am intensivsten gehen jüngere Menschen im Alter zwischen 16 und 34 Jahren mit Smartphones und Handys online. Zudem sind Männer (23 Prozent) in diesem Bereich affiner als Frauen (16 Prozent).

Auffällig ist, dass Deutsche ein weitaus höheres Interesse an klassischen Medien zeigen als andere EU-Bürger. Bundesbürger nutzen Radio (86 Prozent), Zeitungen (74 Prozent) und Zeitschriften (69 Prozent) deutlich häufiger als Bürger anderer EU-Länder (64, 62 und 48 Prozent). Lediglich beim Fernsehkonsum liegt Deutschland mit 92 Prozent knapp unter dem Durchschnitt (95 Prozent).

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