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LTE-Versorgungspflicht bundesweit erfüllt

München, 27.11.2012 | 16:28 | awa

Die drei in Deutschland ansässigen Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und Telefónica haben ihre Versorgungpflicht mit LTE in allen Bundesländern erfüllt. Wie die Bundesnetzagentur am Montag mitteilte, wurden nun auch in Brandenburg die Lücken im Breitbandnetz durch LTE geschlossen.

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Die Versorgungsverpflichtung mit LTE haben die vier Mobilfunknetzbetreiber mittlerweile bundesweit erfüllt.

Das bedeutet, dass die Mobilfunkanbieter die reichweitenstarken Frequenzen nun in allen Bundesländern frei nutzen dürfen. Die Frequenzen im 800-Megahertz-Bereich waren in jedem Bundesland vorrangig dem Aufbau eines LTE-Netzes in einwohnerschwachen Regionen vorbehalten, um eine Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen auch in bisher mit Breitband un- oder unterversorgten Gebieten sicherzustellen.

Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann sagte, es sei ein Erfolg, dass die Versorgungspflicht binnen zwei Jahren seit der Versteigerung der Funkfrequenzen im Frühjahr 2010 erreicht sei. Dies sei ein wichtiger Schritt im Rahmen der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Zudem würdigte Homann die großen Anstrengungen, die die Mobilfunknetzbetreiber unternommen haben, um die Versorgungsverpflichtung so schnell zu erfüllen.

Die Bundesnetzagentur hatte die durch die Digitalisierung des Rundfunks freigewordenen Frequenzen in den Bereichen von 800, 1.800, 2.000 und 2.600 Megahertz im Auftrag der Bundesregierung zur Mobilfunknutzung versteigert. Die Netzbetreiber hatten sich mit der Ersteigerung zu einem stufenweisen Aus- und Aufbau eines LTE-Netzes in ländlichen Regionen verpflichtet. Dazu hatten die Bundesländer im Vorfeld entsprechende Gebiete benannt, die gemäß ihrer Einwohnerzahl in Prioritätsstufen unterteilt wurden.

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