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Wichtige Fragen in Kürze

  • Wie läuft die Kreditanfrage ab?

    Wie läuft die Kreditanfrage ab?

    Nachdem Sie die notwendigen Informationen in die Antragsmaske eingegeben haben, leiten wir Ihre Daten an die entsprechende Bank weiter. Nach kurzer Zeit erfahren Sie, ob Ihre Kreditanfrage angenommen oder abgelehnt wird bzw. zu welchem günstigsten Zinssatz eine Kreditaufnahme möglich ist. Wir schicken Ihnen die notwendigen Unterlagen per Email zu. Sie unterschreiben die Antragsunterlagen und senden sie mittels des PostIdent-Verfahrens an die jeweilige Bank. Diese bearbeitet Ihre Kreditanfrage weiter.

  • Ist die Anfrage verbindlich?

    Ist die Anfrage verbindlich?

    Nein. Bei Ihrem Online-Vergleich fordern Sie zunächst lediglich ein Angebot an. Dieser Service ist unverbindlich und kostenlos für Sie. Erst wenn Sie die Ihnen zugeschickten Antragsunterlagen unterschrieben und mit dem PostIdent-Verfahren an die jeweilige Bank gesandt haben, kommt ein Kreditvertrag zustande. Dieser ist wiederum erst verbindlich, wenn die jeweilige Widerrufsfrist verstrichen ist. Sagt Ihnen keines der Angebote zu oder sollten Sie es sich anders überlegt haben, müssen Sie nichts weiter tun. Ihre Anfrage verfällt dann.

  • Welchen Zinssatz bekomme ich?

    Welchen Zinssatz bekomme ich?

    Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da es Angebote mit bonitätsabhängigen und bonitätsunabhängigen Zinssätzen gibt. Die Bonität des Antragsstellers richtet sich nach bestimmten Faktoren wie z.B. Wohnort, Beruf, monatliches Einkommen, finanzielle Verhältnisse und fixe Ausgaben. Auf Grundlage dieser Informationen bietet das jeweilige Kreditinstitut dem Antragssteller entsprechende Zinskonditionen an. Je besser die Bonität, desto niedriger fällt der effektive Zinssatz aus. Bei der bonitätsunabhängigen Kreditvergabe steht der Zinssatz fest und ist lediglich abhängig von Faktoren wie Laufzeit oder Darlehenshöhe. Allerdings wird auch in diesem Fall die Bonität des Kunden beurteilt. Wird diese als nicht ausreichend eingestuft, erfolgt die Ablehnung durch die Bank.

  • Wie ist der Ablauf bei einer Umschuldung?

    Wie ist der Ablauf bei einer Umschuldung?

    Um bestehende Darlehensverträge in einen günstigeren umzuschulden, sollten Sie zunächst die genauen Vertragsdetails bereithalten. Besonders wichtige Informationen sind hierbei die jeweiligen Kündigungsfristen und Ablösemöglichkeiten. Wenn die Ablösung des momentanen Darlehens möglich ist, steht der Antragsstellung eines neuen Kredits nichts im Wege. Für das folgende Prozedere sollten Sie folgende Informationen sammeln: die abzulösende Bank, die aktuelle Kreditrate sowie den abzulösenden Kreditbetrag.

  • Wie lange dauert die Bearbeitung bis zur Auszahlung?

    Wie lange dauert die Bearbeitung bis zur Auszahlung?

    Nachdem Sie Ihre Daten in den Ratenkreditrechner eingegeben haben, können innerhalb weniger Minuten Angebote generiert werden. Wenn Sie die Antragsunterlagen unterschrieben an das Kreditinstitut zurückgeschickt haben, erfolgt in der Regel nach 2 bis 5 Werktagen ab Unterlageneingang die Auszahlung der Kreditsumme.

Ratenkredit Lexikon

Blankokredite

Ratenkredite werden in der Regel als Blankokredite ausgereicht. Dies heißt, dass zwischen der Bank und dem Kreditnehmer keine Sicherungsübereignung werthaltiger Sicherheiten stattfindet. Von Blankokrediten wird auch gesprochen, wenn die Sicherheiten banküblich nicht bewertet werden können, zum Beispiel Bürgschaften, Gehalts- und Lohnabtretungen oder Negativerklärungen. Voraussetzung für ein Blankodarlehen ist die einwandfreie Bonität des Kunden.

Bonität

Die Aufnahme von Ratenkrediten ist nur für Kunden mit guter Bonität möglich. Bonität ist ein anderes Wort für Kreditwürdigkeit. Bei einer Bonitätsprüfung errechnet die Bank, ob der Kunde die einzugehenden Verpflichtungen tragen kann. Es werden Gehalts- und Lohnnachweise oder die Bilanzen bei Selbständigen eingesehen. Zusätzlich holt sich das Kreditinstitut Auskünfte bei anderen Banken oder bei der Schufa zur Bonität des Kunden ein.

Darlehen gibt es mit bonitätsab- und bonitätsunabhängigen Zinssätzen. Bei bonitätsabhängigen Zinsen werden die effektiven Jahreszinsen je nach Bonität des Kunden in einer Spanne angeboten. Dabei bekommen nur Kunden mit sehr guter Bonität die günstigsten Zinssätze. Bei bonitätsunabhängigen Krediten sind die Zinssätze fest, d.h. der Kunde erhält entweder den angegebenen Zinssatz oder die Bank lehnt seinen Kreditantrag ab.

Bürge

Ein Bürge wird von Banken bei Ratenkrediten dann verlangt, wenn die Bonität des Antragsstellers für die Darlehensgenehmigung nicht ausreichend ist. Bei jungen männlichen Antragstellern, die ihren Wehrdienst noch nicht absolviert haben, wird grundsätzlich eine Bürgschaft benötigt. Der Bürge haftet für die gesamte Darlehensschuld ebenso wie der Hauptschuldner. Ist der Kreditnehmer zahlungsunfähig, muss der Bürge den Ratenverpflichtungen nachkommen. In der Praxis wird die Bürgschaft bei Ratenkrediten meist von Ehepartner oder anderen Familienmitgliedern verlangt. Die Bürgschaft ist ein einseitig verpflichtender Vertrag.

Direktbanken

Viele Direktbanken in Deutschland haben sich auf die Vergabe von Ratenkrediten spezialisiert. Die Direktbanken arbeiten ohne eigenes Filialnetz. Sie unterliegen aber den gleichen rechtlichen Bestimmungen wie eine Filialbank. Die Direktbanken vertreiben ihre Produkte über Vermittler, über Callcenter oder durch eine sehr hohe Werbefrequenz. Die Konditionen der Direktbanken sind in den meisten Fällen günstiger als bei den Filialbanken.

Jahreseffektivzins

Der effektive Jahreszins gibt alle mit der Gewährung des Ratenkredites verbundene Kosten an. Es werden der Nominalzins, die Bearbeitungsgebühren, der Auszahlungskurs und die Tilgung eingerechnet. Da sich während der Laufzeit die Zinsbedingungen ändern können, wird von in der Praxis von einem anfänglichen Jahreseffektivzins gesprochen. Diese gilt so lange, wie die Zinsfestschreibungszeit läuft.

Kreditvermittler

Kreditvermittler haben sich größtenteils auf die Vermittlung von Ratenkrediten spezialisiert. Sie verhandeln dabei im Auftrag des Kunden mit entsprechenden Banken. Die Tätigkeit als Kreditvermittler in Deutschland bedarf einer Gewerbegenehmigung nach §34c Gewerbeordnung. Im Kreditvermittlungsbereich tummeln sich viele schwarze Schafe, die anstatt von Krediten dem Kunden nur Bearbeitungsgebühren berechnen bzw. anderweitige Anlageverträge abschließen. Ein seriöser Kreditvermittler erhält seine Provision oder seine Aufwandsentschädigung erst nach Auszahlung des Darlehens und nach Ablauf der Widerrufsfrist.

Kündigung

Bei einem Ratenkredit kann der Kreditnehmer laut BGB den Vertrag nach Ablauf von sechs Monaten mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Bei der Kreditkündigung handelt es sich um eine einseitige Willenserklärung eines Vertragspartners. Der Darlehensgeber kündigt den Ratenkredit in der Regel nur dann, wenn der Kunde seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Hierfür muss der Kunde mit zwei aufeinanderfolgenden Raten in Verzug sein. Bevor die Kreditkündigung vollzogen werden kann, muss das Kreditinstitut vorher zwei Mal gemahnt und die Kreditkündigung angedroht haben.

Restschuldversicherung

Bei der Aufnahme eines Kredites kann zusätzlich eine sogenannte Restschuldversicherung abgeschlossen werden. Mit dieser speziellen Form der Risikolebensversicherung werden im Rahmen eines Kreditvertrags sowohl der Kreditgeber als auch der Kreditnehmer abgesichert. Die Restschuldversicherung besteht in der Zahlung einer einmaligen Prämie durch den Kreditnehmer und wird in den monatlichen Kreditraten mitfinanziert.

So schützt eine Restschuldversicherung zum einen den Darlehensnehmer und/oder seine Angehörigen im Krankheits- oder Todesfall oder bei Eintritt der Arbeitslosigkeit. Bei Erwerbslosigkeit durch Krankheit oder bei Verlust des Arbeitsplatzes besteht die Versicherungsleistung in der Fortzahlung der Kreditraten. Bei vorzeitigem Tod des Darlehensnehmers begleicht die RSV die noch ausstehende Restschuld der aufgenommenen Kreditsumme.

Für den Kreditgeber stellt die Restschuldversicherung eine weitere Kreditsicherheit dar.

Nur wenige Banken machen den Abschluss einer RSV zur Voraussetzung für die Genehmigung eines Darlehens. Es kommt aber des Öfteren vor, dass der Kreditinteressierte einen Kredit unproblematischer gewährt bekommt, wenn er in eine Restschuldversicherung einwilligt.

Sondertilgung

Von Sondertilgung spricht man, wenn ein Darlehen außerplanmäßig getilgt wird. Bei einem Ratenkredit kann der Kreditnehmer eine Sondertilgung zu jedem Zeitpunkt tätigen.

Diese beiden Arten von Sondertilgung gibt es: die Ablösung und die Teilrückzahlung. Bei einer Ablösung wird der noch ausstehende Betrag der Kreditsumme im Ganzen zurückbezahlt. Die andere Variante der Sondertilgung sieht vor, die verbleibende Darlehenssumme in Teilen sonder zu tilgen. Eine Ablösung ist in der Regel immer möglich; eine Teilrückzahlung hingegen muss oftmals mit der kreditgebenden Bank vereinbart werden.

Im Falle der vom Tilgungsplan abweichenden Rückzahlung der Kredits, muss die bei Vertragsabschluss entrichtete Bearbeitungsgebühr dem Darlehensnehmer zumindest anteilig zurückerstattet werden, da die Gebühr einmalig für die gesamte Vertragsdauer erhoben wurde. Durch die Sondertilgung verkürzt sich die Laufzeit, weswegen die Kosten zur Bearbeitung des Darlehens sinken.

Oftmals ist eine Sondertilgung jährlich auf höchstens fünf Prozent der Gesamtsumme beschränkt oder gar ganz vom Kreditvertrag ausgeschlossen.

Teilzahlungsbanken

Teilzahlungsbanken haben sich darauf spezialisiert, kurz- und mittelfristige Kredite zu vergeben. Verschiedene Handelshäuser und Autohersteller haben ihre eigene Teilzahlungsbank, die ausschließlich Finanzierungen für die eigenen Produkte anbietet. Dabei werden oft sehr geringe oder gar keine Zinsen berechnet, um den Verkauf des Produktes anzukurbeln. Andere Teilzahlungsbanken bedienen oft auch bonitätsschwache Kunden mit kleineren Krediten. Dieses Risiko seitens der Bank muss sich der Kunde mit hohen Zinsen teuer erkaufen.