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Girokonto

  • Gebührenfreie Kontoführung
  • Bis zu 1,65% p.a. Guthabenzins
  • Sofortiger Online-Antrag möglich

Wichtige Fragen in Kürze

  • Was passiert, wenn ich das Konto überziehe?

    Was passiert, wenn ich das Konto überziehe?

    Innerhalb eines mit der Bank vereinbarten Rahmens darf das Konto überzogen werden. Dieser Dispositionskredit gilt allerdings nicht für Kontoinhaber, die minderjährig und ohne festes Einkommen sind. Der Kreditrahmen hängt von der Kreditwürdigkeit des Bankkunden ab. Hierbei spielt die Höhe der monatlichen Einkünfte des Antragsstellers eine zentrale Rolle. Tipp: Da der Überziehungskredit mit einem verhältnismäßig hohen Zins (bis zu 15%) belastet wird, sollte Ihr Kontostand möglichst nicht “ins Minus” rutschen.

  • Wie eröffne ich ein Girokonto?

    Wie eröffne ich ein Girokonto?

    Hierfür müssen Sie sich bei dem von Ihnen ausgewählten Kreditinstitut als zukünftiger Inhaber eines Girokontos identifizieren können. Was Sie dafür benötigen ist ein Personalausweis oder ein Reisepass. Haben Sie einen Online-Antrag gestellt, dann bekommen Sie alle notwendigen Unterlagen per E-Mail bzw. per Post zugesandt. Die Durchführung des kostenlosen PostIdent-Verfahrens können Sie bei jeder beliebigen Filiale der Deutschen Post durchführen. Führen Sie in diesem Falle unbedingt auch Ihren Personalausweis oder Reisepass mit sich.

  • Was muss ich bei einem Wechsel des Girokontos beachten?

    Was muss ich bei einem Wechsel des Girokontos beachten?

    Wenn Sie den Wechsel zu einem neuen Girokonto anstreben, sollten Sie in jedem Fall mit Bedacht vorgehen. Tipp: Das bestehende Girokonto nicht vorschnell kündigen, bevor nicht die Unterlagen des neuen Kreditinstituts bei Ihnen eingegangen sind. Zu den Unterlagen zählen z.B. die PIN, die TAN-Liste, Scheckformulare, die neue Kredit- sowie EC-Karte und die Information hinsichtlich Gewährung/Ablehnung des Überziehungskredits. Um laufende Aufträge optimal abstimmen zu können, sollten Sie das alte Konto noch eine Zeit lang weiterführen. So können Zahlungsausgänge, wie z.B. die Anfang des Monats fällige Miete, noch von dem Girokonto der bisherigen Bank getätigt werden. Erst dann können Sie alle Aufträge auf das neue Kreditinstitut transferieren.

  • Wann ist ein Girokonto kostenlos?

    Wann ist ein Girokonto kostenlos?

    Die Kontoführung ist kostenlos, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. So darf bei den meisten Kreditinstituten z.B. ein bestimmter Kontostand nicht unterschritten werden oder es muss jeden Monat ein bestimmter Betrag auf dem Girokonto eingehen. Erklärt sich der Kunde dazu bereit, seine Transaktionen ausschließlich über Online-Banking zu tätigen, entfallen in der Regel ebenfalls die Gebühren. Tipp: Der Markt für kostenlose Girokonten ist hart umkämpft. Der Kunde sollte daher keine Angebote annehmen, bei denen er möglicherweise unnötige Gebühren bezahlen muss.


Girokonto Ratgeber

Heutzutage unverzichtbar

Das Girokonto dient der Abwicklung des Zahlungsverkehrs und kann von Privatkunden und Geschäftskunden gleichermaßen genutzt werden. Die wirtschaftliche Notwendigkeit eines Girokontos liegt heutzutage am überwiegend bargeldlos getätigten, elektronischen Zahlungsverkehr. Hierzu zählen beispielsweise Daueraufträge und Überweisungen ins In- und Ausland sowie Lastschriften. Auch die EC-Karte, die üblicherweise im Rahmen eines Girokontos kostenlos bereitgestellt wird, ist Mittel elektronischer Transaktionen. Sie wird in Geschäften an automatisierten Kassen eingesetzt oder dient zur Bargeldabhebung am Geldautomaten.

Entscheidung für ein Girokonto bei Filial- oder Direktbank

Neben Gebühren und weiteren Kosten sind für die Auswahl des Girokontos vor allem die persönlichen Anforderungen ein wichtiger Punkt. Wer auf den persönlichen Kontakt mit den Kundenberatern ihrer Bank nicht verzichten möchte, ist mit einer Filialbank in der Nähe des Wohnortes gut beraten. Eine Filialbank ermöglicht meist auch im Ausland einen persönlichen Bankenservice vor Ort.

Personen, denen das persönliche Beratungsgespräch in der Bank nicht so wichtig ist, legen meist mehr Wert auf das Onlinebanking. Für sie ist ein Online-Vergleich von Banken mit günstigen Angeboten hinsichtlich Kosten und Gebühren für Girokonten genau das richtige.

Wer sich für ein Girokonto bei einer Direktbank entscheidet, muss alle notwendigen Änderungen in der Regel selber durchführen, während die “Hausbanken” zumeist bei der Änderung von Daueraufträgen oder Abbuchungsaufträgen behilflich sind.

Beim Wechseln auf Nummer Sicher gehen

Wenn Ihnen Ihr momentanes Girokonto zu teuer ist und Sie gerne zu einer anderen Bank wechseln möchten, sollten Sie nicht voreilig das vorhandene Girokonto kündigen. Warten Sie, bis Sie alle notwendigen Unterlagen von Ihrer neuen Bank erhalten haben. Dazu gehören unter anderem die neue EC-Karte, die TAN-Nummer, die EC-Schecks, die Kreditkarte, die PIN-Nummer, sowie eine eventuelle Zusage über einen eingeräumten Dispositionskredit.

Die Kontoeröffnung bei einer anderen Bank dauert in der Regel zwischen 1-2 Wochen, wobei es sich durchaus in einigen Fällen empfiehlt, beide Girokonten zumindest über einen gewissen Zeitraum parallel zu führen. Auf diese Weise ist die Koordination von Überweisungen oder Daueraufträgen einfacher. Monatliche Zahlungen, z.B. die Miete sollten - vor allem bei einem Wechsel zu Monatsanfang - noch von dem alten Konto getätigt werden. Anschließend können Sie alle Aufträge auf das neue Konto umlegen.

Organisatorische Maßnahmen bei einem Wechsel des Girokontos

Wenn Sie sich für ein günstigeres Girokonto bei einer anderen Bank entschieden haben, sollten Sie vor dem Wechsel unverzüglich das Personalbüro informieren, sowie alle Unternehmen, Vereine oder Institute, denen Sie eine Einzugsermächtigung erteilt haben. Grund: Sollten von Ihrem alten Konto keine Zahlungen mehr möglich sein, entstehen Ihnen zusätzliche Kosten in Form von Rückbuchungs- oder sogar Mahngebühren.

Dank Girokonto bargeldlos bezahlen

Um auch im Ausland flexibel disponieren zu können kann zusätzlich zur EC-Karte eine Kreditkarte zur Verfügung gestellt werden, durch die an Geldautomaten und in Geschäften eingesetzt werden kann. Darüber hinaus kann die Kreditkarte auch genutzt werden, um Käufe im Internet abwickeln zu können. Ausgaben, die mit einer EC- oder Kreditkarte getätigt wurden, werden auf dem Girokonto belastet.

Individuelle bzw. gemeinschaftliche Kontoführung

Das Girokonto kann als Einzelkonto auf den Namen einer Person oder als Gemeinschaftskonto auf den Namen mehrerer Personen geführt werden. Gemeinschaftskonten werden häufig von Eheleuten oder Vereinen in Anspruch genommen. Bei einem Gemeinschaftskonto kann je nach Vereinbarung entweder jeder Kontoinhaber einzeln verfügungsberechtigt sein oder alle Kontoinhaber gemeinsam, so dass beispielsweise schriftliche Anweisungen von allen Kontoinhabern unterschrieben werden müssen. Unabhängig davon, ob das Girokonto als Einzelkonto oder als Gemeinschaftskonto geführt wird, kann für das Konto ein Bevollmächtigter benannt werden, der nahezu in gleichem Maße wie der Kontoinhaber Verfügungen über das Girokonto tätigen kann. Allerdings kann die Kontoverbindung durch den Bevollmächtigten nicht gekündigt werden.

Hilfreich, aber möglichst zu vermeiden: der Dispositionskredit

Das Girokonto kann je nach Bonität des Kontoinhabers entweder auf Guthabenbasis oder mit eingeräumtem Überziehungskredit geführt werden. Anders als bei Konten der Geldanlage und dem Vermögensaufbaus wird das auf dem Girokonto verbuchte Guthaben meistens nicht verzinst. Ein Dispositionskredit hat den Vorteil, dass der Kontoinhaber jederzeit flexibel ist und plötzlichen finanziellen Belastungen unkompliziert begegnen kann. Für die Bereitstellung des Dispositionskredites auf dem Girokonto werden keine Gebühren verlangt. Es fallen lediglich Zinsen an, die beim regelmäßigen Abschluss des Girokontos monatlich oder quartalsweise belastet werden. Da der Zinssatz im Vergleich zu anderen Kreditangeboten deutlich höher ist, eignet sich der Dispositionskredit nicht zur Finanzierung umfangreicher und langfristiger Investitionen. Die Tilgung der abgerufenen Kreditmittel kann jederzeit ganz oder teilweise erfolgen. Im Weiteren verringert jeder Geldeingang auf dem Girokonto die Kreditschuld.

Kostenlose Kontoführung

Der Wettbewerbsdruck der Anbieter kostenloser Girokonten ist groß. Daher profitieren mittlerweile nicht mehr nur Schüler, Studenten und Wehr- und Zivildienstleistende von den Vorteilen eines kostenlosen Girokontos. Die Bank gewährt jedem Antragssteller die kostenlose Kontoführung, wenn Bedingungen wie ein bestimmter monatlicher Geldeingang oder ein gewisses Anlagevolumen erfüllt sind. Auch wenn das Girokonto völlig selbstständig online verwaltet wird, wird auf eine Kontoführungsgebühr häufig verzichtet. Durch Onlinebanking hat der Kontoinhaber die Möglichkeit, jederzeit und unabhängig von den Geschäftszeiten der Bank nahezu alle Transaktionen zu tätigen oder seine Kontoumsätze einzusehen. Dank persönlicher Zugangs- und Identifizierungsdaten sowie durch entsprechende Sicherheitsprogramme auf dem Computer ist Onlinebanking sicher und verlässlich.

Bedingungen

Wenn die geforderten Bedingungen nicht eingehalten werden, kann unter Umständen eine Kontoführungsgebühr belastet werden. Dies ist in den Vertragsunterlagen und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die dem Kontoinhaber bei der Eröffnung des Girokontos ausgehändigt werden, schriftlich festgehalten. In den AGB ist zudem geregelt, welche Rechte und Pflichten beide Vertragspartner im Einzelnen haben. Die Bank hat beispielsweise das Recht, einen eingeräumten Überziehungskredit zu kündigen und keine Verfügungen über das Guthaben hinaus zuzulassen, wenn sich die wirtschaftliche Situation des Kontoinhabers massiv verschlechtert. Gleichzeitig ist die Bank verpflichtet, den Kontoinhaber in einem solchen Fall rechtzeitig davon in Kenntnis zu setzen.