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Wichtige Fragen in Kürze

  • Warum eine Festgeldanlage?

    Warum eine Festgeldanlage?

    Mit einer Festgeldanlage können Sie Ihr Erspartes mit einer relativ hohen Verzinsung anlegen. Allerdings können Sie während der Laufzeit nicht auf Ihr Guthaben zugreifen. So kann die Bank mit Ihrer Anlage am Geldmarkt arbeiten. Die daraus entstehenden Gewinne gibt die Bank an Sie als den Festgeldkontoinhaber in Form von attraktiven Zinsen weiter.

  • Welche Laufzeit ist empfehlenswert?

    Welche Laufzeit ist empfehlenswert?

    Die Mindestanlagezeit beträgt in der Regel 50 Tage. Sie sollten eine möglichst lange Anlagezeit für Ihr Festgeld wählen. Die längst mögliche Vertragsdauer liegt bei 4 Jahren. Die meisten Festgeldkontobesitzer legen Ihr Kapital auf 2 Jahre an. So ist auf der einen Seite eine attraktive Verzinsung, auf der anderen Seite aber genug Flexibilität gewährleistet. Wenn Sie allerdings in naher Zukunft mit einer größeren Ausgabe rechnen, sollten Sie die Laufzeit der Festgeldanlage mit 3 oder 6 Monaten vereinbaren.

  • Ist mein Kapital auf dem Festgeldkonto sicher?

    Ist mein Kapital auf dem Festgeldkonto sicher?

    Diese Anlageform ist sicher, weil bei Vertragsabschluss die Verzinsung von der Bank garantiert wird. Somit bekommt der Anleger die Erträge aus seiner Kapitalanlage. Dabei spielt es keine Rolle, wie die Situation der Bank auf dem Finanzmarkt ist. Sogar im Fall einer Insolvenz könnten die Kundengelder aus dem so genannten Einlagensicherungsfonds zurückgezahlt werden.

  • Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

    Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

    Vor allem bei Direktbanken sind die Eröffnung, die Führung und die Auflösung eines Festgeldkontos heutzutage meist kostenlos. Viele Filialbanken allerdings erheben für eine Festgeldanlage Kontoführungsgebühren. Diese Angebote sollten Sie meiden, da es auf dem Markt eine Vielzahl von kostenfreien Alternativen gibt.

Festgeld Häufige Fragen

Was ist Festgeld?

Festgeld ist eine wirtschaftliche Unterform des Termingeldes. Es handelt sich um eine Geldanlage, die für eine befristete, vertraglich fest vereinbarte Zeit zwischen dem Anleger und der Bank abgeschlossen wird.

Was ist die Besonderheit eines Festgeldkontos?

Die Besonderheit von Festgeld liegt vor allem in der Ausgestaltung der Laufzeit. Während der vereinbarten Laufzeit kann der Anleger nicht frei über sein angelegtes Kapital verfügen, d.h. er kann es nicht abziehen weil er etwa eine günstigere Investition gefunden hat oder er aus privaten Gründen den angelegten Betrag anderweitig ausgeben muss. Während dieser gesamten Laufzeit gelten die vertraglich vereinbarten Regelungen.

Wer kann ein Festgeldkonto eröffnen?

Jede Privatperson hat die Möglichkeit, ihr Erspartes auf einem Festgeldkonto anzulegen. Die Anlageform des Festgeldkontos kann sich zudem ebenfalls für Unternehmen und Selbständige lohnen, denn gegenüber einem normalen Firmenkonto oder Sparbuch ergibt sich ein wesentlich höherer Zinsertrag. Während die normalen Zinsen bei rund 0,5% liegen, kann man mit einem Festgeldkonto durchaus über die gesamte Laufzeit Zinsen in Höhe von rund 5% erwirtschaften.

Firmen und Selbständige können diese Anlageform vor allem dazu nutzen, um eine Rücklage für eine Steuerrückzahlung zu schaffen, oder um das angesammelte Vermögen weiter auszubauen.

Was muss ich bei der Verzinsung des Festgeldkontos beachten?

Die Verzinsung der Anlage - die letztlich maßgeblich auf dem aktuellen Leitzinssatz der Zentralbanken beruht – wird bei Vertragsschluss festgelegt. Dieses vereinbarte Zinsniveau gilt somit für die gesamte Laufzeit. Dies kann für den Anleger dann vorteilhaft sein, wenn der Leitzinssatz der Zentralbanken - und mithin auch die Zinssätze der Kreditinstitute - im Laufe der Anlagedauer sinken. Allerdings ist auch die genau gegensätzliche Situation denkbar. So kann die Anlage zu einem Zeitpunkt verhältnismäßig niedriger Zinsen abgeschlossen werden, die im Laufe der Anlagedauer steigen.

Welche Laufzeit soll ich wählen?

Die Laufzeit einer Festgeldanlage wird von dem Anleger und der Bank beim Abschluss des Anlagevertrags festgelegt. Festgeldverträge werden allerdings selten für Laufzeiten von unter 50 Tagen abgeschlossen. Für den Anleger vorteilhaft ist eine möglichst lange Laufzeit der Anlage. Diese kann maximal vier Jahre betragen. Durchschnittlich wählen Festgeldkonto-Inhaber aber eine Anlagedauer von zwei Jahren, um eine möglichst effektive Schnittmenge zwischen vorteilhafter Verzinsung und Flexibilität der Anlage zu erreichen. Rechnet der Anleger in naher Zukunft damit, dass das Geld benötigt wird, dann ist es besser, zunächst eine relativ kurze Laufzeit von 3 oder 6 Monaten zu wählen.

Was ist der Vorteil einer Festgeldanlage?

Der wesentliche Vorteil eines Festgeldkontos liegt in seiner verhältnismäßig hohen Verzinsung. Der Anleger kann während der vertraglichen Laufzeit nicht auf sein angelegtes Kapital zugreifen. Somit können die Banken in dieser Zeit mit dem Guthaben des Kunden arbeiten. Dies ermöglicht der Bank ein weitaus effektiveres und daher auch einträglicheres Wirtschaften am Geldmarkt. Die hieraus entstandenen Mehrgewinne honoriert die Bank in Form von hohen Zinsen. Daher liegt der Zinssatz für Festgeld stets über dem derzeit geltenden Leitzinssatz der Zentralbanken.

Wie sicher ist mein Erspartes auf einem Festgeldkonto?

Festgeldkonten zählen zu den sehr sicheren Anlageformen. So wird etwa die Verzinsung der Anlage bei Vertragsabschluss garantiert. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger also in jedem Fall seine Erträge aus der Kapitalanlage, unabhängig von dem Quartalsergebnis der Bank oder der Situation auf dem Finanzmarkt. Das einzige Risiko besteht in einer Insolvenz der Bank. In einem solchen Fall wäre die Bank nicht mehr in der Lage, die ausstehenden Forderungen zu begleichen. In Deutschland sind die Banken gegen diesen Fall allerdings sehr gut abgesichert. Grund: Der so genannte Einlagensicherungsfonds, in den die Banken abhängig von Eigenkapital und Kundenstamm Zahlungen tätigen. Aus diesem Fonds könnten im Insolvenzfall die Kundengelder zurückgezahlt werden. Einige Kreditinstitute sichern die Einlagen eines jeden Kunden sogar zu 100% ab.

Welche Kosten fallen für das Festgeldkonto an?

Vor allem Direktbanken bieten den Kunden heute die Möglichkeit an, ein Festgeldkonto kostenlos zu eröffnen. Ebenfalls kostenfrei sind dabei die Kontoführung, sowie die eventuelle spätere Auflösung des Festgeldkontos. Einige Filialbanken hingegen verlangen nicht selten zumindest Kontoführungsgebühren. Anleger die solche Angebote erhalten, sollten diese ablehnen, denn es gibt heute genug Anbieter die Festgeldkonten vollkommen kostenlos anbieten.

Was geschieht nach Ablauf der Anlage?

Grundsätzlich ist beim Festgeld keine Kündigung oder ähnliches nötig. Vielmehr läuft die Anlage ohne weiteres aus. Der Bankkunde kann dann entscheiden, ob er sein Kapital erneut in Festgeld anlegen möchte (Prolongation) oder ob der sein Kapital gänzlich abziehen möchte. Einige Banken bieten auch die Möglichkeit einer Sichteinlage.