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M-net mit G.fast-Ausbau zufrieden In Kürze bis zu 1.000 MBit/s über Kupferleitungen

München, | 12:56 | twi

Der regionale Internetanbieter M-net rüstet sein Glasfasernetz derzeit mit der Übertragungstechnik G.fast aus. Über die Kupfer-Infrastruktur in Wohnhäusern lassen sich damit in Kürze Daten mit bis zu 1.000 MBit/s übertragen.

M-net will weiter in sein Glasfasernetz in München und Umgebung investieren. (Bild: M-net) M-net will sein Netz künftig mit der G.fast-Technik ausstatten. (Bild: M-net)
M-net installiert im Rahmen seiner aktuellen Ausbauprojekte auch G.fast. Gegenüber Golem sagte der Abteilungsleiter Access bei M-net, Thomas Iselt, dass sich die Hersteller von G.fast „überraschenderweise“ selbst übertroffen hätten.

Ähnlich wie die VDSL-Vectoring-Technik unterdrückt G.fast Störeffekte, die die Bandbreite auf den schlecht bis gar nicht abgeschirmten Telefon-Kupferadern schmälern. Anders als Vectoring kommt G.fast allerdings nur bei FTTB-Anschlüssen zum Einsatz, also wenn die Glasfaserkabel bereits bis ins Gebäude reichen. Der Grund: G.fast ist mit hohen Datenraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde nur auf einer maximalen Kupferleitungslänge von bis zu 100 Metern möglich. Bei M-net teilt sich die Bandbreite variabel auf die Down- und die Upload-Bandbreite auf.

Daher eignet sich G.fast besonders, um die vorhandene Kupferverkabelung in Wohnhäusern zu nutzen. Die Vorteile: Es ist kein teurer und langwieriger Austausch der Inhouse-Verkabelung notwendig und Bewohner können trotzdem sehr schnell im Internet surfen.

Iselt zufolge arbeiten die Hersteller Nokia, Huawei und Adtran bereits an einer neuen Generation von G.fast, die die Bandbreite von bis zu fünf Gigabit pro Sekunde ermöglichen soll.
 

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