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Breitband: Anzahl der Anschlüsse in Deutschland über EU-Schnitt

München, 28.12.2012 | 15:24 | awa

82 Prozent aller deutschen Haushalte – zehn Prozentpunkte mehr als der EU-weite Durchschnitt – surfen mit einem Breitbandanschluss im Internet. Dies ergab eine Erhebung des Statistischen Amtes der Europäischen Union, kurz: Eurostat. Demnach ist die Nachfrage nach diesen Internetanschlüssen in Deutschland seit 2003 stark gestiegen. Damals verfügten erst neun Prozent aller Haushalte über Breitband.

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Breitbandanschlüsse sind in Deutschland weit verbreitet: 82 Prozent der Haushalte nutzen einen solchen.

Allein im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Breitbandanschlüsse in Deutschland von 78 Prozent um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Wie der Branchenverband BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) meldet, bezeichnet Breitband dabei die Art der Internetverbindung, wie DSL, ADSL, Kabel, Satellit oder UMTS, nicht die Geschwindigkeit des Anschlusses. Der BITKOM beruft sich dabei auf die Eurostat-Erhebung. Dieser zufolge werden nur noch in Schweden (87 Prozent), Dänemark, Finnland (jeweils 85 Prozent) und den Niederlande (83 Prozent) mehr Breitbandanschlüsse genutzt, als in Deutschland.

Für das schnelle Wachstum des Breitbandmarktes hierzulande ist laut BITKOM die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes zu Beginn des Jahres 1998 verantwortlich. Bereits kurz danach habe es tausende neuer Dienste- und Netzbetreiber gegeben, die mehr als 100 Milliarden Euro in den vergangenen 15 Jahren in die Netze und die Infrastruktur investiert hätten. Ohne die Öffnung hätte es diese Dynamik am Telekommunikationsmarkt nicht gegeben, so BITKOM-Präsident Dieter Kempf in einer Meldung des Verbandes.

Das große Los haben damit die Kunden gezogen: Sie profitieren dank des höheren Wettbewerbs von den Innovationen und sinkenden Preisen. Vor allem bei Festnetztelefonaten zahlen Verbraucher inzwischen immer weniger. So hat 1997 ein Inlandsgespräch noch 31 Cent pro Minute gekostet. Heute wird in der Regel weniger als ein Cent pro Minute berechnet, falls Telefonate nicht von vornherein durch die Grundgebühr abgegolten sind.

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