Dank schneller Mobilfunknetze und attraktiver Datentarife wird es immer günstiger, überall in DSL Qualität zu surfen. Daher wird der der mobile Internetzugang immer beliebter.
Noch schneller als die Technologie entwickelt sich die Tarifvielfalt, so dass es Laien häufig schwer fällt, den optimalen Tarif für die eigenen Bedürfnisse auszuwählen. Da die einzelnen Angebote aus schwer vergleichbaren Paketpreisen, Optionen, Einschränkungen und Mindestumsätzen bestehen, ist eine schnelle Orientierung für den Einzelnen nur schwer möglich. Schnellen und Anbieter neutralen Durchblick schafft der CHECK24-Tarifrechner.
Unser Ratgeber fasst die wichtigsten Zusammenhänge im Hinblick auf Tarife und Technik für eine fundierte Entscheidung zusammen.
Mobiles Internet Ratgeber
Technik kompakt
- UMTS, GSM, 3G, HSDPA, 2G, ...
- Mobiles Internet/WLAN - ist das nicht dasselbe?
- Anschluss gesucht - Laptop Interfaces für Mobiles Internet
- Beispiele für Datenmengen und Übertragungsdauern
Überblick Tarifmodelle
- Abgerechnet wird zum Schluss - oder im Voraus
- Realitätsnaher Vergleich: Mobil und günstig surfen mit dem CHECK24-Vergleichsrechner
Kostenfallen
- Prepaid-Tarife: Nutzung auch ohne Guthaben möglich
- Automatische Aktualisierungen, Anwendungsdownload, Navigation
- Preisauszeichnung für Downloads
- Routingeinstellungen
Technik kompakt
UMTS, GSM, 3G, HSDPA, 2G, ...
Mobiles Internet nutzt UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), den Mobilfunkstandard der 3.Generation ("3G"). UMTS eine Weiterentwicklung des ersten digitalen Mobilfunkstandards GSM (Global System for Mobile communications "2G") und verfügt über spezielle Funktionen zur schnellen Übertragung von Daten.
UMTS an sich ermöglicht bereits eine Datenrate von bis zu 384 kBit/s, was 6-facher ISDN-Geschwindigkeit entspricht. Durch softwaretechnische "High Speed"- Erweiterungen sind auch wesentlich höhere Übertragungsraten bis zu 14,4 MBit/s möglich. Die Erweiterung HSPA ("High Speed Packet Access") optimiert den Datenaustausch zwischen Endgerät und Basisstation durch dynamische Komprimierungsverfahren, die sich der Verbindungsqualität anpassen. Im Klartext: Je besser die Verbindung, desto höhere Datenraten werden verwendet. Man unterscheidet zwei Kommunikationsrichtungen: Downlink für die Übertragung von Daten vom Netz zum Laptop/Handy (vgl. "Download") - und Uplink für die Übertragung in Gegenrichtung vom Endgerät zum Netz (vgl. "Upload").
Der Standard für den schnellen Download von Daten heißt HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) und umfasst mehrere Ausbaustufen. Die derzeit verfügbaren maximalen Übertragungsraten sind 1,8, 3,6, 7,2 und 14,4 MBit/s. Auch wenn die tatsächlichen Nettodatenraten niedriger liegen, ist die Geschwindigkeit damit bereits heute vergleichbar zu DSL-Anschlüssen. Dank einer weiteren Ausbaustufe (28,8 MBit/s) wird in Zukunft sogar eine noch schnellere Übertragung möglich sein.
Für das schnelle Versenden von Daten im UMTS-Netz sorgt HSUPA (High Speed Uplink Packet Access). Realisierte maximale Datenraten sind 384 kBit/s und 1,8 MBit/s. Letztere übertrifft bereits die Upload-Geschwindigkeit klassischer DSL-Anschlüsse (ca. 0,8 MBit/s). Künftig werden auch noch höhere Geschwindigkeiten von nominal 3,6 bzw. 5,8 MBit/s verfügbar sein.
Der tatsächlich mögliche Datendurchsatz hängt stark von der Empfangssituation und der Anzahl weiterer Nutzer in einer Funkzelle ab. Die angegebenen maximalen Datenraten werden nur bei optimalen Bedingungen, d.h. wenigen Nutzern (ideal: ein einziger) und in der Nähe der Basisstation, erreicht. Bei größerer Entfernung vom Sendemast, hinter Gebäuden oder bei Nutzung in einem geschlossenen Raum schalten die Geräte auf eine niedrigere Übertragungsgeschwindigkeit zurück, um Übertragungsfehler zu vermeiden und eine zuverlässige Verbindung aufrecht zu erhalten. Die Untergrenze für HSPA-Übertragungsraten liegt bei ca. 900k im Downlink und 700k im Uplink.
Sollte das UMTS-Netz gar nicht mehr nutzbar oder nicht verfügbar sein, greifen die Geräte automatisch auf das praktisch flächendeckend verfügbare GSM-Netz zurück, das normalerweise für Sprachtelefonie genutzt wird. Die Übertragungsverfahren für Daten sind hier allerdings weniger leistungsfähig als im UMTS-Netz: GPRS (General Packet Radio Service), der grundlegende Standard für Datenkommunikation über GSM, arbeitet mit 56 kBit/s. EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution), eine Weiterentwicklung von GPRS bietet immerhin bis zu 237 kBit/s. DSL-verwöhnten Nutzer kann diese Geschwindigkeit jedoch ein erhöhtes Maß an Geduld abverlangen.
| Generation | Technik | Bandbreite |
|---|---|---|
| 1G | AMPS | --- |
| 2G | GSM | 9,6 kBit/s |
| 2.5G | HSCSD GPRS |
14,4 kBit/s 56 kBit/s |
| 2.75G | EDGE | 237 kBit/s |
| 3G | UMTS | 384 kBit/s |
| 3.5G | HSPA | 14,4 MBit/s |
| 4G | WiMAX LTE |
20 MBit/s 100 MBit/s |
Der Netzausbau variiert stark zwischen den Betreibern. Während T-Mobile und Vodafone bereits einen Großteil der Bevölkerung mit schnellen HSPA-Diensten bis zu 7,2 MBit/s versorgen, ist O2 aktuell dabei, sein Netz auszubauen. Bei E-Plus ist UMTS bisher nur in großen und mittelgroßen Städten und deren Umgebung und HSPA nur in ausgewählten Ballungsräumen verfügbar.
Beispiele: Übertragungsdauern für das Downloaden eines mp3-Song (4 MB)
| Technologie | GPRS | EDGE | UMTS | UMTS HSDPA |
UMTS HSDPA |
UMTS HSDPA |
UMTS HSDPA |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Übertragungs- geschwindigkeit (Bit/s) |
56k | 200k | 384k | 1,8M | 3,6M | 7,2M | 14,4M |
| Dauer ca. | 633s | 170s | 100s | 20s | 10s | 5s | 3s |
Tipp:
Vor der Entscheidung für einen Anbieter sollten in jedem Fall die lokale Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Qualität geprüft werden um Enttäuschungen durch langsame Datenübertragung oder Fehlen des Netzes zu vermeiden. Natürlich müssen auch die Endgeräte die jeweiligen Übertragungsgeschwindigkeiten unterstützen.
Mobiles Internet/WLAN - ist das nicht dasselbe?
Eine weitere Technologie für kabellosen Internetzugriff ist WLAN. Mit beiden Technologien kann mobil bzw. drahtlos auf das Internet zugegriffen werden, die Unterschiede sind jedoch beträchtlich. Die wichtigsten. Unterschiede von WLAN und UMTS/GSM liegen in der Netzabdeckung und der Geschwindigkeit.
Netzabdeckung
Die Reichweite von WLAN-Sendestationen ist wesentlich geringer als die Reichweite von GSM/UMTS Basisstationen. Sie liegt bei unter 100m. Eine flächendeckende Versorgung wäre daher sehr aufwändig. Internetnutzung über WLAN ist nur an sogenannten Hot Spots, z.B. in Hotels oder Bahnhöfen, möglich. Die Verbindung zwischen der WLAN Sende-/Empfangsstation und dem Internet geschieht in der Regel über DSL.
UMTS-/GSM-Netze, die auch für Telefonate über Handys genutzt werden, sind dagegen flächendeckend verfügbar. Entsprechend ist man für den Internetzugriff nicht auf einzelne Hot Spots angewiesen, sondern kann an allen Orten innerhalb des abgedeckten Gebiets online gehen. GSM kann praktisch im gesamten Bundesgebiet, UMTS bereits in Städten und deren dicht bevölkertem Umland genutzt werden.
Geschwindigkeit
Auch hinsichtlich der Bandbreite gibt es Unterschiede: In einem WLAN-Netz können Daten mit bis zu 54 MBit/s transportiert werden, in UMTS-Netzen sind derzeit bis 7,2 MBit/s möglich. Selbst wenn man eine Nutzdatenrate mit 50% der maximal möglichen annimmt (UMTS: ca. 10%), ist WLAN hier überlegen.
Abrechnung
Da WLAN-Hotspots von einem lokalen Anbieter (Hotel, Café, Flughafen, etc.) betrieben werden, muss die Zugangsberechtigung, meist ein Prepaid-Code, bei diesen erworben werden. Manche nutzen das Hotspot-Angebot auch um Kunden zu gewinnen und bieten die Nutzung als kostenlosen Service an. In jedem Fall müssen die Einstellungen des PCs jedoch an das lokale Netzwerk angepasst werden. Mit technischer Unterstützung seitens des Personals sollte man nur in sehr eingeschränktem Umfang rechnen.
Mobilfunknutzer müssen sich mit solchen Details nicht herumschlagen. Nach einmaliger Installation genügt die Eingabe des PIN-Codes um online zu gehen und die Abrechnung erfolgt einheitlich über das Mobilfunkkonto.
Anschluss gesucht Laptop-Interfaces für Mobiles Internet
Eine weitere Möglichkeit zur Anbindung ist die Nutzung eines UMTS-fähigen Handys als Modem zum Laptop. Genau wie bei Handys erhält man für den gebuchten Datentarif eine SIM-Karte. Die SIM-Karte wird in die jeweilige Hardware eingelegt, identifiziert den Nutzer und ermöglicht den Zugang zum jeweiligen Netz.
Tipps:
- Beim erstmaligen Erwerb eines UMTS-Interfaces ist es ratsam ein SIM-Lock-freies Produkt zu erwerben. Das heißt, die Hardware sollte nicht mit einem SIM-Lock versehen sein, da so die Nutzung zusammen mit Verträgen anderer Anbieter unterbunden wird. Damit wird dem Nutzer die Chance genommen, bei Unzufriedenheit mit der Übertragungsleistung auch andere Anbieter zu testen. Eine mögliche Sperre kann erst nach Ablauf einer gewissen Vertragsdauer kostenlos aufgehoben werden. Vorzeitig ist dies nur durch Zahlung einer Gebühr möglich.
- Wechselt man den Tarif und möchte vorhandene UMTS-Hardware weiterverwenden sind folgende Punkte relevant: Der Wechsel ist nur möglich, wenn die Hardware nicht mit einem SIM-Lock versehen ist, bzw. wenn die Sperre schon aufgehoben ist. Außerdem sollte die Hardware alle Übertragungsstandards und Geschwindigkeiten, die beim neuen Anbieter nutzbar sind, auch unterstützen. Andernfalls kann man zum Beispiel von einer schnelleren Datenübertragung nicht profitieren.
Beispiele für Datenmengen und Übertragungsdauern
Grundlegend zu wissen ist, dass Datenmengen in Bits gefasst werden. Ein Bit entspricht einer logischen Information 0 oder 1. 8 Bit werden zu einem Byte zusammengefasst. Damit lassen sich die Zeichen A-Z, a-z, 0-9 sowie Sonderzeichen (%,&, ?, etc.) darstellen.
Weitere Einheiten sind:
- 1 Kilobyte (kB) - 1024 Bytes
- 1 Megabyte (MB) - 1024 kB oder 1048576 Bytes
- 1 Gigabyte (GB) - 1024 MB oder 1073741824 Bytes
| Beispiele für Dateigrößen | |
|---|---|
| kurze Text-E-Mail | ca. 10 kB |
| Email mit kleinem Anhang (kurzes .doc/.pdf-Dokument), einfache Website 30 Sekunden Audiostream | ca. 100 kB |
| 1 Minute mp3-Audiofile, Digitalfoto mit geringer Auflösung (1 Megapixel), Zugriff auf aufwändig gestaltete Website (viele Bilder, bewegte Inhalte); 1 Minute Videostream | ca. 1 MB |
| 10 Minuten mp3-Audio, 3 Digitalfotos (5 Megapixel, jpg-komprimiert), 1 Minute Video in DVD-Qualität. | ca. 10 MB |
| nicht-komprimierte Audio-CD (15 Minuten), Fotoalbum | ca. 100 MB |
| Große Datensammlungen (unkomprimierte Bilder, Video, Audio) | ca. 1 GB |
| Speichervermögen einer Standard-DVD. | ca. 5 GB |
| Übertragungsdauern für 1 MB Daten | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Übertragungsgeschwindigkeit (Bit/s) | 56k | 200k | 384k | 1,8 M | 3,6 M | 7,2 M | 14,4 M |
| Dauer ca. | 160 s | 43 s | 25 s | 13 s | 7 s | 3 s | 1 s |
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Überblick Tarifmodelle
Abgerechnet wird zum Schluss oder im Voraus
Ähnlich wie im Handy-Bereich gibt es bereits beim mobilen Internet eine Vielzahl von Abrechnungsmodellen. Die Preisunterschiede für dieselbe Datenmenge sind beträchtlich und variieren zwischen 2ct und 20€ je übertragenem Megabyte. Dies verdeutlicht, wie wichtig die Wahl eines Tarifes ist, der optimal zur Nutzung passt.
Allgemein lassen sich die zahlreichen Tarife in folgende Kategorien einteilen: Volumenbasierte Abrechnung, zeitbasierte Abrechnung und Flatrates.
- Volumenbasiert: Die Abrechnung erfolgt je Megabyte, teilweise wird ein monatlicher Grundpreis berechnet, in dem eine bestimmte Datenmenge bereits eingeschlossen ist.
- Zeitbasierte Abrechnung: Für eine zeitbasierte Abrechnung gibt es zwei Möglichkeiten:
- Abrechnung pro Minute Onlinezeit
- Pauschale für ein bestimmtes Zeitfenster (Stufen: 15 min bis 1 Monat) bei unbegrenztem Datenvolumen. Ab einer gewissen Menge übertragener Daten, meist 5 oder 10 GB, erfolgt die Übertragung jedoch mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit von ca. 60 kBit/s.
- Dauerflatrates: Unter Dauerflatrates versteht man eine zeitlich und volumenmäßig unbegrenzte Nutzung über mehrere Monate hinweg bis zu 2 Jahren. Jenseits eines gewissen monatlichen Volumens (5-10 GB, je nach Anbieter) erfolgt auch hier die Datenübertragung mit reduzierter Geschwindigkeit von ca. 60 kBit/s.
Tipps: Vor- und Nachteile der Tarifarten mit persönlicher Nutzung abgleichen
- Im Hinblick auf einen volumenbasierten Vertrag sollte man bedenken, dass die tatsächlich genutzte Datenmenge je Zugriff häufig unterschätzt wird. Weil man die mobile Nutzung schätzen lernt, dürfte man es im Lauf der Zeit auch häufiger nutzen. Dies erhöht das Datenvolumen zusätzlich. Da die regelmäßige Überschreitung des in einem Tarif enthaltenen Datenvolumens sehr teuer sein kann sollte man beim Abschluss eines Vertrags auf ausreichend Inklusivvolumen achten.
- Volumenbezogene Abrechnung bzw. Flatrates bieten sich an, wenn große Datenmengen zu übertragen sind (Streaming, Downloads) oder kleinere Datenpakete über längere Zeit übertragen werden (z.B. beim Surfen im Internet oder beim Bearbeiten von Emails mit einem Webclient).
- Zeitbasierte Abrechnung ("je Minute") bietet sich nur dann an, wenn eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit möglich ist und man jeweils nur kurze Zeit online ist, z.B. beim Senden und Empfangen von Emails über eine auf dem PC installierten Software.
Realitätsnaher Vergleich: Mobil und günstig surfen mit dem CHECK24-Vergleichsrechner
Für eine regelmäßige Nutzung des mobilen Internets empfiehlt sich ein Pauschaltarif (Flatrate). Diesen gibt es als Prepaid-Variante von Discountanbietern oder als Laufzeitvertrag von praktisch allen Mobilfunkanbietern.
Das objektivste Kriterium für eine Aussage, wie günstig ein Tarif für einen bestimmten Nutzer ist, sind Gesamtkosten über die Laufzeit unter Berücksichtigung aller Vergünstigungen und Einmalkosten.
Um die verschiedenen Tarifarten mit ihren unterschiedlichen Laufzeiten objektiv vergleichen zu können, geht der Rechner für alle Tarife von einer Nutzung über einen Zeitraum von 24 Monaten aus.
Auf Basis tagesaktueller Tarifdetails werden alle anfallenden monatlichen bzw. einmaligen Kosten und Gutschriften summiert und in einen durchschnittlichen Monatspreis umgerechnet.
Beispiel:
| monatliche Kosten | ||||
| Grundgebühr | 9,95 € | 9,95 € x 24 = | 238,80 € | |
| einmalige Kosten | ||||
| + | Freischaltungskosten | 19,95 € | ||
| - | Aktion: Keine Freischaltungskosten | 19,95 € | ||
| - | Startguthaben | 30,00 € | ||
| + | Hardware | 49,95 € | ||
| + | Versandkosten | 9,95 € | ||
| Gesamtkosten | 268,70 € | |||
| Entspricht je Monat (268,70 € / 24) | 11,20 € | |||
Der Wunschtarif kann dann sofort online abgeschlossen werden. Für weitergehende Fragen stehen Ihnen unsere Experten an der kostenlosen Hotline gerne zur Verfügung.
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Kostenfallen
Prepaid-Tarife: Nutzung auch ohne Guthaben möglich
Datenverbindungen über Prepaidkarten können verzögert abgerechnet werden. In diesen Fällen ist die Nutzung auch trotz erschöpftem Guthaben weiter möglich. Wird der Datendienst über lange Zeit weitergenutzt (z.B. Radiohören mittels Streaming Audio), können Nachforderungen von mehreren hundert Euro entstehen.
Automatische Aktualisierungen, Anwendungsdownload, Navigation
Automatische Updates von Anwendungen oder einem Betriebssystem sowie der Download von Kartenmaterial verursachen ein hohes Datenaufkommen. Geschieht eine solche Aktualisierung unbemerkt, reicht die im Tarif eingeschlossene Übertragungsleistung (Zeit bzw. Volumen) oft nicht mehr aus und die Überschreitung wird zu einem wesentlich höheren Preis abgerechnet. Auch hier können Mehrkosten im Bereich von vielen hundert Euro entstehen. Automatisches Nachladen von Software sollte über die Geräteeinstellungen unterbunden werden.
Preisauszeichnung für Downloads
Die Preise, die für ein Software-Paket, eine Audio- oder Videodatei angegeben werden, enthalten NICHT die Übertragungskosten. Sie decken nur die Nutzung des Downloads ab. Vergewissern Sie sich daher, dass die Übertragung des Datenvolumens innerhalb des gewählten Tarifs möglich ist.
Routingeinstellungen
Achten Sie bei den Routingeinstellungen Ihres Handys oder Netbooks darauf, dass es bei Nichtverfügbarkeit des (heimischen) WLAN die Verbindung nicht automatisch über UMTS herstellt. Rechnungsbeträge von mehreren tausend Euro in einem Monat können die Folge sein.
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