Tipps für zuhause

Häufiges Ärgernis bei Kunden, die sich einen schnellen DSL Anschluss gekauft haben: der Aufbau einer Website oder der Versand einer Mail mit großem Anhang dauert mehrere Minuten, Videos werden nur mit Unterbrechungen wiedergegeben und das Online-Radio klingt wie ein Walkie-Talkie. Oft können Kunden sich selbst helfen, ohne langwierige Diskussionen mit ihrem Anbieter ob der vermeintlich zu geringen Bandbreite eingehen zu müssen. Außerdem können Sie nachlesen, wie Sie Ihr WLAN-optimal schützen.

Verbessern Sie die Verarbeitungsgeschwindigkeit Ihres Rechners

Die Schnelligkeit einer Internetverbindung wird in hohem Maße auch von der Leistung des angeschlossenen Rechners beeinflusst. Haben Sie, während Sie im Internet surfen oder Ihre E-Mails abarbeiten, eine oder mehrere internetbezogene Anwendungen laufen, verlangsamt das die Rechenleistung Ihres PCs. Sollte Ihnen die Verbindungsgeschwindigkeit also sehr langsam erscheinen, überprüfen Sie zunächst, ob Sie noch andere Programme, die die Internetleitung beanspruchen, aktiviert haben. Achten Sie auch darauf, dass manche Programme beim Hochfahren eines Computers automatisch eine Verbindung zum Netz aufbauen und unbemerkt im Hintergrund laufen. Deaktivieren Sie diese Anwendungen, sofern Sie sie nicht benötigen, und starten Sie Ihren Browser neu.

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Schließen Sie den Splitter immer an der Haupt-TAE-Dose an

In machen Wohnung oder Häusern wurden oft mehrere TAE-Dosen eingebaut. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, schließen Sie den Splitter (sofern vorhanden), das Modem oder den Router immer an die Haupt-TAE-Dose an. Ist der Splitter bzw. der Router oder das Modem an einer zweiten, verlängerten TAE-Dose angeschlossen, kann das zur Minderung der DSL Geschwindigkeit führen.

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Setzen Sie aktuelle Hardware ein und führen Sie Updates der Firmware durch

Falls Sie kürzlich erst in einen schnelleren DSL Tarif gewechselt haben und Ihre Verbindung mit einem älteren Modem oder WLAN-Router aufbauen, sollten Sie überprüfen, ob das Gerät auch die schnellere Technologie, also ADSL2, unterstützt. Ältere WLAN-Router übertragen zudem Daten nach dem WLAN-b-Standard. Für Anschlüsse mit 16.000 kBit/s ist dieser Standard aber zu langsam. Sie können entweder einen neuen WLAN-Router mit g- oder n-Standard kaufen oder zunächst auf der Website des Router-Herstellers überprüfen, ob eine neue Firmware bzw. Betriebssoftware für Ihr altes Gerät verfügbar ist. Das Update kann zumindest eine geringfügige Verbesserung bringen.

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Überprüfen Sie die Einstellungen Ihrer Netzwerkkarte

Eine langsame Internetverbindung kann auch mit den Einstellungen Ihrer Netzwerkkarte im Rechner in Zusammenhang stehen. Normalerweise sind die Netzwerkkarten optimal für die Breitbandinternetnutzung eingestellt. Wollen Sie aber sicher gehen und die Einstellungen Ihrer Karte überprüfen, können Sie dazu kostenlose Programme, zum Beispiel den TCP Optimizer, im Internet herunterladen.

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Benutzen Sie für die LAN-Verbindung nur neueste Kabel

Wenn Sie über eine LAN-Verbindung, also über ein Kabel, ins Internet gehen und nur geringe Geschwindigkeiten trotz bestelltem, schnellen Anschluss haben, sollte Sie die Länge und Qualität Ihrer Kabelverbindung überprüfen. Hier gilt: je länger ein LAN-Kabel, desto schwächer das Signal, das beim Rechner ankommt. Außerdem sollten Sie auch auf die Qualität des Kabels achten. Ist es nicht mit ‚CAT 5´ gekennzeichnet, sollten Sie es gegen eines mit dieser Kennzeichnung austauschen.

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Optimieren Sie die WLAN-Verbindung zwischen Router und Rechner

Sollten Sie zuhause WLAN nutzen, achten Sie darauf, dass Rechner und Router nah beieinander aufgestellt sind. Denn je größer die Entfernung zwischen den beiden Geräten ist, desto schwächer wird das Signal. Wände, vor allem wenn sie Stahlelemente, Wasserleitungen oder Holz enthalten, hemmen die Signalstärke enorm. Wenn Sie Rechner und Router in zwei getrennten Räumen nutzen, können Sie durch den Einsatz eines WLAN-Repeaters (Verstärkers) die Signalstärke verbessern. Das Routersignal kann auch von Mikrowellen und Babyphones gestört werden. Diese Geräte sollten also nicht unmittelbar neben oder bei einem Rechner oder Router aufgestellt werden.

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Wechseln Sie den WLAN-Funkkanal

Die meisten Router, die von DSL Anbietern an Kunden ausgeliefert werden, sind ab Werk auf den gleichen Funkkanal eingestellt. Die Folge: Ihr WLAN-Router und die Ihrer Nachbarn senden die Signale über den gleichen Funkkanal, was Störungen verursacht. Im Internet können Sie kostenfreie Software, zum Beispiel NetStumbler oder iStumbler, herunterladen, die bereits belegte Funkkanäle in Ihrer Umgebung identifiziert. Suchen Sie sich einfach einen neuen, noch freien Funkkanal, der möglichst weit von den belegten Kanälen entfernt ist.

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Schließen Sie möglichst wenige Rechner an Ihr WLAN an

Ein eindeutiger Vorteil eines WLAN: Prinzipiell können unendlich viele Rechner daran angeschlossen werden und Zugriff auf das Internet bekommen. Damit einher geht aber gleich der Nachteil: Je mehr Rechner über ein WLAN surfen, desto mehr teilt sich die Geschwindigkeit auf alle angeschlossenen Geräte auf. Sie wird also langsamer. Wenn Sie folglich die volle Bandbreite Ihres Anschlusses ausnutzen möchten, achten Sie darauf, dass möglichst wenige Rechner gleichzeitig über Ihr WLAN eine Verbindung zum Netz herstellen.

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Sichern Sie Ihr WLAN gegen Zugriffe von Dritten

Als WLAN-Nutzer sollten Sie Ihr Netzwerk unbedingt sicher einrichten, so dass keine unbefugten Dritten darüber surfen können. Denn der Bundesgerichtshof hat entschieden: Wer sein WLAN nicht sichert, haftet auch für illegale Downloads Dritter. Mit folgenden einfachen Einstellungen können Sie sich und Ihr WLAN effektiv schützen:

  • Ändern Sie das Konfigurationspasswort Ihre Routers, das meist ab Werk voreingestellt ist. Wählen Sie den Sicherheitsschlüssel nach neuestem Standard aus, mindestens WPA. Falls Ihre Hardware bereits WPA2 unterstützt, sollten Sie sich dafür entscheiden.
  • Schalten Sie den WLAN-Router aus, wenn Sie nicht im Internet surfen
  • Deaktivieren Sie die Fernkonfiguration
  • Schränken Sie den Netzwerkzugang durch die MAC-Filter-Aktivierung ein. Dazu müssen Sie im Router-Menü die MAC-Adresse (Kennungen von Netzwerkkarten) der Rechner eingeben, denen Sie den Zugriff auf Ihr WLAN gestatten.
  • Machen Sie Ihr WLAN unsichtbar, indem Sie die Übertragung des WLAN-Namens, des SSIB, deaktivieren.
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